Umweltbeauftragte rufen zum Autofasten auf

Als gute Gelegenheit, über den eigenen Lebensstil nachzudenken, sehen die kirchlichen Umweltbeauftragten die Fastenzeit. Foto: pixabay
Als gute Gelegenheit, über den eigenen Lebensstil nachzudenken, sehen die kirchlichen Umweltbeauftragten die Fastenzeit. Foto: pixabay

Geist: „Lässt mich auf die Natur als gute Schöpfung Gottes hinhören“

Wien (epdÖ) – Zum Autofasten haben die evangelischen und römisch-katholischen Umweltbeauftragten in Österreich aufgerufen. In einer Aussendung vom Montag, 24. Februar, schreiben die Verantwortlichen, die Fastenzeit böte sich an, über den eigenen Lebensstil nachzudenken und ihn neu zu gestalten. „Autofasten lässt mich ganz auf die Natur als gute Schöpfung Gottes hinhören!“, wird der Wiener evangelische Superintendent Matthias Geist zitiert. Der katholische Weihbischof Franz Scharl sieht im Verzicht aufs Auto die Möglichkeit, „in einen menschen- und schöpfungsfreundlich(er)en Lebensstil umzusteigen – vor Ostern und erst recht nach Ostern!“ Unterstützt wird die Initiative vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Dessen Geschäftsführer Willi Nowak betont: „Österreich kann seine Klimaziele nur erreichen, wenn der Verkehr auf Klimakurs kommt. Das gelingt, wenn mehr Alltagswege zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem Öffentlichen Verkehr zurückgelegt werden.“

Interessenten können sich unter www.autofasten.at anmelden und eine Selbsteinschätzung über ihr durchschnittliches Mobilitätsverhalten eingeben. Sie erhalten dann eine Auswertung, welchen CO2-Ausstoß dieses verursacht. Auf der Website gibt es auch weitere Informationen, etwa zu Gewinnspielen und Workshops für Jugendliche.

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ISSN 2222-2464