TV-Tipp: „Wenn der Rabbi lacht“

Musizieren gemeinsam in "kreuz und quer": Rabbiner Paul Chaim Eisenberg (l.) und Bischof Michael Bünker. Foto: ORF/Tausend Rosen.
Musizieren gemeinsam in "kreuz und quer": Rabbiner Paul Chaim Eisenberg (l.) und Bischof Michael Bünker. Foto: ORF/Tausend Rosen.

Rabbiner Paul Chaim Eisenberg und Bischof Bünker über jüdischen Humor

Wien (epdÖ) – Zu einer interreligiösen Begegnung der humorvoll-musikalischen Art kommt es in der ORF-Sendung „kreuz und quer“ am Dienstag, 6. Februar. In „Wenn der Rabbi lacht“ trifft der ehemalige Oberrabbiner der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde, Paul Chaim Eisenberg, zum gemeinsamen Musizieren mit Michael Bünker zusammen, dem Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich. Die Sendung widmet sich dem jüdischen Humor in Wien und begleitet Rabbiner Eisenberg an ausgesuchte Orte der Stadt, an denen er mit Freundinnen und Freunden „die Untiefen der jüdischen Heiterkeit erläutert“, wie Regisseurin Elisabeth Krimbacher verrät.

Die musikalische Begegnung mit dem evangelischen Bischof ist dabei kein Zufall. Schon seit einigen Jahren treten Eisenberg und Bünker als Mitglieder der interreligiösen Band „Shalom! Music Between Friends“ gemeinsam mit weiteren Musikern auf. Der Titel der ORF-Sendung „Wenn der Rabbi lacht“ bezieht sich dabei auf ein bekanntes jüdisches Lied gleichen Titels, das auch zum Repertoire der Band zählt. In „kreuz und quer“ musiziert gemeinsam mit Bünker und Eisenberg der jüdische Musiker Roman Grinberg, Leiter des Wiener Jüdischen Chors und des Wiener Klezmer Orchesters.

Weitere Gesprächspartnerinnen von Eisenberg sind u.a. die Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Danielle Spera, und die Psychotherapeutin Ruth Werdigier.

„kreuz und quer. Wenn der Rabbi lacht“, zu sehen am Dienstag, 6. Februar, um 22.35 Uhr auf ORF2 sowie in der ORF-TV-Thek.

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ISSN 2222-2464