Tropensturm „Ketsana“ – Diakonie und Kindernothilfe bitten um Spenden

Wien (epd Ö) – Nach den schweren Überschwemmungen in Manila und Umgebung haben auch die Diakonie und die Kindernothilfe zu Spenden aufgerufen. Laut Diakonie sind neben Luzon auch Mindanao und die Visayas betroffen. Freiwillige und Helfer der Diakonie-Partnerorganisation CDRC (Citizens‘ Disaster Response Center) retteten tausende Menschen von ihren Hausdächern und aus Baumkronen. Die CDRC hat begonnen, die Opfer zu versorgen, obwohl ihr eigenes Büro ebenfalls überschwemmt wurde, so die Diakonie. Vor allem Lebensmittel und Wasser werden benötigt. Darüber hinaus verteilen die Helfer Kochgeschirr, Decken und Medikamente, um den Ausbruch von Krankheiten durch verschmutztes Trinkwasser zu verhindern.

„Der Taifun hinterlässt Kinder im Chaos“, heißt es in einer Aussendung der Kindernothilfe. In den Armutsvierteln von Manila ist die Kindernothilfe mit einem Stadtteilprojekt seit Jahren vertreten und leistet jetzt Soforthilfe unter den Flutopfern. Die Partner der Kindernothilfe versorgen die Familien mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln. „Viele dieser Menschen haben alles verloren. Sie brauchen Kleidung, medizinische Versorgung und einen Platz zum Schlafen. Vor allem die Kinder brauchen jetzt unsere Begleitung und Unterstützung. Die Eltern sind nach einer Katastrophe solchen Ausmaßes nicht allein in der Lage, gut für ihre Kinder zu sorgen“, berichtet Peter Bellen, Koordinator der Kindernothilfe auf den Philippinen.

Die Spendenkonten: Diakonie Katastrophenhilfe: PSK 23.13.300, BLZ 60.000, Kennwort: Sturmhilfe Asien. Kindernothilfe: Erste Bank 3100.28.030.31, BLZ 20.111.

ISSN 2222-2464