„Theologisches Quartett“ widmet sich Joseph Roths „Hiob“

Der Literaturkritiker Wendelin Schmidt-Dengler ist zu Gast bei der nächsten Runde am 18. November in Wien

Wien (epd Ö) – Das im Frühjahr eingerichtete „Theologische Quartett“ diskutiert bei seinem nächsten Treffen u.a. über die Neuauflage von Joseph Roths Roman „Hiob“. Die drei permanenten Mitglieder der Debattier-Runde über theologisch relevante Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt – die evangelische Ordinaria für Praktische Theologie, Prof. Susanne Heine, die katholische feministische Theologin Veronika Prüller-Jagenteufel und der emeritierte Superintendent der evangelisch-methodistischen Kirche, Helmut Nausner – haben diesmal den Wiener Germanisten und Literaturkritiker Prof. Wendelin Schmidt-Dengler als Gast gewonnen. Das „Theologische Quartett“ trifft sich am Donnerstag, 18. November, um 19.30 Uhr in der Evangelischen Akademie (Albert-Schweitzer-Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien).

Neben Joseph Roths Klassiker stehen diesmal das von Christoph Drexler herausgegebene Buch „Leben, Tod und Zauberstab. Auf theologischer Spurensuche in Harry Potter“, Joseph Weilers „Ein christliches Europa“ sowie Susanne Krahes Band „Rahels Rache. Biblische Provokationen“ auf dem Programm.

Das „Theologische Quartett“ wurde im April 2004 in Anlehnung an Marcel Reich-Ranickis „Literarisches Quartett“ gebildet. Die Idee, dieses Erfolgsformat unter theologischem bzw. religiösem Blickwinkel aufzugreifen, wurde auch schon in Basel und Freiburg im Breisgau umgesetzt. Die österreichische Ausgabe findet in losen Abständen drei bis vier Mal pro Jahr statt; vor einem interessierten Publikum werden jeweils Neuerscheinungen mit religiösen, spirituellen und gesellschaftspolitischen Inhalten aus den Sparten Theologie, Belletristik und Sachbuch allgemein ausgewählt und besprochen. Veranstaltet wird das „Theologische Quartett“ von der Evangelischen Akademie Wien.

ISSN 2222-2464