Synodalausschuss H.B. nimmt Charta Oecumenica an

„Eine wesentliche Erklärung auf dem Weg der Konfessionskirchen zueinander“

Wien, 19. Dezember 2001 (epd Ö) Die Evangelische Kirche H.B. in Österreich hat die Charta Oecumenica „als eine wesentliche Erklärung auf dem Weg der Konfessionskirchen zueinander“ angenommen. Wie die Kirche H.B. am 18. Dezember in einer Presseerklärung mitteilt, erfolgte der Beschluss in einer Sitzung des Syndalausschusses H.B. am 20. November in Wien. Der Synodalausschuss H.B., so die Presseerklärung habe „mit Befriedigung zur Kenntnis genommen, dass die Mitarbeit unserer Kirche (Oberkirchenrat i.R. Mag. Dr. Balázs Németh und Professorin i.R. Mag. Erika Tuppy) in hohem Maße bei der Endredaktion der Charta berücksichtigt worden ist.“ Die Grundsatzerklärung der Evangelischen Kirche H.B. aus dem Jahr 1996, die über die Charta Oecumenica hinausgehe, sei weiter die Grundlage für das ökumenische Denken und Handeln der Reformierten Kirche in Österreich. „Der Synodalausschuss H.B. hofft aber, dass die Charta Oecumenica allen christliche Kirchen über die schwere Störung der Ökumene durch das Dokument „Dominus Iesus“ hinweghelfen und ein verstärktes geistliches und praktisches Aufeinander-Zugehen ermögliche wird.“ so die Presseerklärung wörtlich.

Die Charta Oecumenica, in der die christlichen Kirchen in Europa in Leitlinien die Regeln für die weitere ökumenische Zusammenarbeit festlegen, wurde am 22. April dieses Jahres in Straßburg von Vertretern des „Rates der Europäischen Bischofskonferenzen“ (CCEE) und der „Konferenz der Europäischen Kirchen (CEC) unterzeichnet.

ISSN 2222-2464