Steiermark: Rehner fordert in Hirtenbrief zum Einsatz für Karfreitag auf

Am Karfreitag wandle sich das Kreuz "vom Zeichen des Leids zum Zeichen des Segens", so der steirische Superintendent Wolfgang Rehner. Foto: epd/Uschmann
Am Karfreitag wandle sich das Kreuz "vom Zeichen des Leids zum Zeichen des Segens", so der steirische Superintendent Wolfgang Rehner. Foto: epd/Uschmann

„Machen Sie den Karfreitag zum Bekenntnisakt!“

Graz (epdÖ) – Mit einem Hirtenbrief zum Karfreitag hat sich der steirische Superintendent Wolfgang Rehner an die Evangelischen in der Steiermark gewendet. In dem am Sonntag, 1. März, in den Gottesdiensten verlesenen Text fordert Rehner die Protestantinnen und Protestanten der Diözese dazu auf, sich für den im vergangenen Jahr unter der Regierung von ÖVP und FPÖ abgeschafften staatlichen Feiertag einzusetzen: „Machen Sie den Karfreitag zum Bekenntnisakt, der zeigt: Ich stehe für diesen Glauben ein, als Teil dieser Kirche, als Mitglied einer Gemeinde.“ Es müsse am diesjährigen Karfreitag, dem 10. April, deutlich werden, dass sich die Evangelischen dafür einsetzten, diesen und das anschließende Ostern gemeinsam als christliches Hochfest zu feiern: „Dafür brauchen wir die Möglichkeit, den Alltag gemeinsam zu unterbrechen.“

Der Karfreitag, so Rehner weiter, sei ein Geschenk Gottes an diese Welt: „In Jesus Christus stellt Gott sich an die Seite der Leidenden und wandelt das Kreuz vom Zeichen des Leids zum Zeichen des Segens.“ Das solle nicht vergeblich geschehen sein. Daher schließt Rehner mit der Bitte: „Tragen Sie hinaus, was wir umsonst empfangen haben und was unsere Welt so notwendig braucht: Lassen Sie uns als feiernde Gemeinde vor die Türen und Tore gehen und den Segen von Karfreitag und Ostern in unsere Dörfer und Städte, in unser Land und unsere Welt tragen.“

Zur Evangelischen Kirche A.B. in der Steiermark gehören 36.572 Protestantinnen und Protestanten in 30 Pfarrgemeinden und 5 Tochtergemeinden.

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ISSN 2222-2464