Start zur „nullkommasieben Kampagne“

Entwicklungszusammenarbeit sollen bis 2010 auf 0,7 Prozent gesteigert werden

Wien, 22. Oktober 2003 (epd Ö) 38 mehrheitlich kirchliche NGOs fordern von der Bundesregierung, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für die Entwicklungszusammenarbeit (EZA) zur Verfügung zu stellen. Bei einer Pressekonferenz am Freitag in Wien verlangten der philippinische Bischof Julio Xavier Labayen, die Koordinatorin des UNO-Generalsekretärs für die Millenniums-Kampagne, Eveline Herfkens, sowie Elfriede Schachner, Sprecherin der „nullkommasieben Kampagne“, einen verbindlichen Stufenplan zur Erhöhung der EZA-Mittel auf 0,7 Prozent bis zum Jahr 2010.

Mit breit angelegtem Lobbying, kündigten die Proponenten an, solle erreicht werden, dass die Regierung endlich ein vor bereits 33 Jahren formuliertes Ziel umsetze. Die Qualität der österreichischen EZA solle durch eine Bündelung der derzeit auf mehrere Ressorts aufgeteilten Kompetenzen erreicht werden.

Die „nullkommasieben Kampagne“ wird u.a. unterstützt von der Evangelischen Entwicklungszusammenarbeit (EAEZ), Horizont3000, der Caritas, Missio, Fairtrade Österreich und verschiedenen Afro-Asiatischen Instituten. (Informationen: Tel. 01/319 32 46, E-Mail: ta.ne1508613416beisa1508613416mmokl1508613416lun@o1508613416fni1508613416)

www.nullkommasieben.at

ISSN 2222-2464