Somalia und Äthiopien von Jahrhundert-Dürre betroffen

Vor allem Kleinkinder leiden unter der dramatischen Situation (Foto: Diakonie Katastrophenhilfe)
Vor allem Kleinkinder leiden unter der dramatischen Situation (Foto: Diakonie Katastrophenhilfe)

Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden – Die Situation der Menschen am Horn von Afrika sei lebensbedrohlich, berichten Helfer vor Ort

Mogadischu (epdÖ) – Rund neun Millionen Menschen sind von einer Jahrhundert-Dürre am Horn von Afrika betroffen, berichten lokale Projektpartner der Diakonie Katastrophenhilfe. Die Zahl jener, die im Flüchtlingslager Dadaab an der kenianisch-somalischen Grenze Zuflucht suchen, wird immer höher, die Lage immer dramatischer. Erste Auswirkungen der Katastrophe sind explodierende Lebensmittelpreise. Dazu kommt, dass schon jetzt zahlreiche Nutztiere verendet sind.

Die Diakonie, die seit 1992 in Somalia tätig ist, konzentriert sich nun auf die Versorgung von Kindern und Schwangeren, die zum Teil lebensbedrohlich unterernährt sind. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort versucht die Diakonie Katastrophenhilfe, die notleidenden Frauen, Männer und Kinder mit Wasser zu versorgen, erklärt Diakonie-Direktor Michael Chalupka. „Die lokale Bevölkerung leistet Unglaubliches und verdient unseren größten Respekt und unsere Unterstützung.“

Um die Arbeit in Afrika fortsetzen und intensivieren zu können, bittet die Diakonie Katastrophenhilfe dringend um Spenden. Mit dem Geld soll unter anderem Futtermittel für Ziegen gekauft und die Milchversorgung für 2500 Familien gesichert werden. Zusätzlich sollen Verbindungsstraßen, Wassertanks und Wasserleitungen errichtet werden. Neben Somalia unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe auch das ebenfalls von der Dürre betroffene Nachbarland Äthiopien.

Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe: PSK 23.13.300 (BLZ 60.000), Kennwort: Somalia, Online Spende: http://www.diakonie.at/katastrophenhilfe

ISSN 2222-2464