Somalia: Menschen brauchen Hilfe vor Ort

Eine Wasserstelle in Mogadischu. Auch in Rebellengebieten soll die Trinkwasserversorgung gewährleistet werden. Foto: Diakonie Katastrophenhilfe
Eine Wasserstelle in Mogadischu. Auch in Rebellengebieten soll die Trinkwasserversorgung gewährleistet werden. Foto: Diakonie Katastrophenhilfe

Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für Einsätze in Rebellengebieten

Wien (epdÖ) – Um Spenden bittet die Diakonie Katastrophenhilfe in einer Aussendung vom 25. Juli. Mit dem Geld soll die Verteilung von Trinkwasser und Nahrungsmitteln an die Bevölkerung in der von Al Shabaab-Milizen kontrollierten Region Galgaduud an der äthiopischen Grenze ermöglicht werden. „Viele Schwangere, Kinder und alte Menschen überleben die langen Märsche nicht. Wir müssen deshalb den Menschen in ihren Dörfern helfen“, erklärt Helmut Hess, Mitarbeiter der somalischen Partnerorganisation „Daryeel Bulsho Guud“ (DBG). Dank ihrer neutralen Haltung kann sich die Organisation in einigen von Rebellen kontrollierten Gebieten bewegen. Diakonie-Direktor Michael Chalupka: „Dass wir zur Region Galgaduud Zutritt haben, ist auch eine Verantwortung den dort lebenden Menschen gegenüber. Wir hoffen damit, den Menschen in diesem von politischen Unruhen und Wassermangel gezeichneten Land das Überleben zu sichern und sie vor gefährlichen Fußmärschen durch die Wüste zu bewahren.“

Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe, PSK 23.13.300 (BLZ 60.000), Kennwort: Somalia oder unter www.diakonie.at/katastrophenhilfe

ISSN 2222-2464