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Rektor Gäbler zur Wohngemeinschaft Steinergasse: „Wir warten auf die Ergebnisse der Behördenprüfungen“

Einrichtung soll optimales Lebensumfeld für behinderte Kinder schaffen

Wien (epd Ö) – Betroffen über die Vorwürfe zu den Verhältnissen in der Wohngemeinschaft für mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche in Wien 17, Steinergasse 3, hat sich der Rektor des Diakoniewerks Gallneukirchen, Dr. Gerhard Gäbler, geäußert. In einer Stellungnahme vom 18. Juli betont der Leiter des Diakoniewerks, dem die Wohngemeinschaft in der Steinergasse untersteht, es gehe dort den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern darum, „ein optimales Lebensumfeld für die Kinder in der Wohngemeinschaft zu schaffen“.

 

Weiter wird in der Stellungnahme betont, das Diakoniewerk habe nach Erhalt des Briefes der ehemaligen MitarbeiterInnen an die Tageszeitung „Kurier“ „sofort reagiert und eine behördliche Prüfung angefordert“. Gäbler: „Wir warten nun auf die Ergebnisse der Behördenprüfungen und werden dann, falls notwendig, gemeinsam mit den zuständigen Beamtinnen und Beamten die geforderten Maßnahmen bearbeiten und realisieren.“ Außerdem werde das Diakoniewerk „ein Begleitteam mit externen ExpertInnen einsetzen, die – bei der Umsetzung allfällig erforderlicher Maßnahmen – die MitarbeiterInnen in der Steinergasse unterstützen“.

 

Im Auftrag der Stadt Wien führt das Diakoniewerk Gallneukirchen mit der Wohngemeinschaft Steinergasse eine Einrichtung für Kinder mit sehr schweren Behinderungen. Dieses neue Konzept sieht neben einer optimalen pflegerischen Versorgung vor allem ein Leben in einer familienähnlichen Struktur vor.

 

ISSN 2222-2464