Reformierter Landessuperintendent Hennefeld: Ein neues Jahr bedeutet Hoffnung auf Neues

Wien (epd Ö) – Dass für Christinnen und Christen Zukunft immer mit Hoffnung verbunden ist, betonte der Landessuperintendent der Evangelischen Kirche H.B. in Österreich, Mag. Thomas Hennefeld, in der Ö1-Sendung „Das Evangelische Wort“ am 31. Dezember. Der reformierte Theologe erinnerte an die Propheten der Bibel als Beispiele dafür, „dass jemand voll Hoffnung und doch ein kritischer Geist sein kann“. Auf den problematischen Zustand und die bedenkliche Entwicklung des Planeten Erde zu achten, bedeute, ihn nicht aufzugeben. Hennefeld: „Wer diese Welt liebt, darf vor Unrecht, Lüge und Gewalt die Augen nicht verschließen.“

Im Blick auf die gegenwärtige soziale Situation in Österreich sagte der Landessuperintendent: „Wir reden von Hoffnung, obwohl wir eine Gegenwart haben, von der viele Menschen nur träumen können. Und wir reden davon, als könnten wir den Wohlstand für uns allein bewahren.“

Zum Jahreswechsel sagte Hennefeld: „Ein neues Jahr, das bedeutet nicht automatisch Veränderung. Aber es gibt uns die Hoffnung, dass etwas Neues entsteht, so wie wir jeden Tag aus Gottes Hand neu geschenkt bekommen.“

ISSN 2222-2464