„Probleme nicht unter den Teppich kehren“

Neuer Superintendent Koch: Diskussionsfelder im Burgenland werden sich verlagern

Markt Allhau, 12. Februar 2003 (epd Ö) Erfreut über das eindeutige Wahlergebnis äußerte sich der neue Superintendent der Diözese Burgenland, Mag. Manfred Koch, bei einer Pressekonferenz nach seiner Wahl am 6. Februar in Markt Allhau. „Ich hoffe und bete, dass ich dieser Verantwortung gerecht werden kann“, sagte Koch. Zu seiner zukünftigen Arbeit erklärte der neue Superintendent: „Die Diskussions- und Problemfelder in der Diözese Burgenland werden sich etwas verlagern.“ Es sei wichtig, Probleme nicht unter den Teppich zu kehren, sondern sie in Konsensbereitschaft klar auszusprechen.

Der burgenländische Superintendentialkurator OStR. Prof. Mag. Gerd Zetter sieht in der Zukunft für seine Diözese noch viel Arbeit und Herausforderungen. Die volkskirchlichen Strukturen seien zunehmend am Zerbröckeln, es werde die Aufgabe des neuen Superintendenten und der anderen Verantwortlichen der Diözese sein, dies aufzufangen.

Bischof Mag. Sturm erklärte bei der Pressekonferenz, ihn habe bei der Befragung der Kandidaten Mag. Manfred Koch und MMag. Walter Dienesch vor dem Wahlvorgang das Interesse an den angesprochenen Themen und die Klarheit der Antworten beeindruckt und zugleich sehr ermutigt.

ISSN 2222-2464