PR-Bild-Award für Foto aus einem „Kindernothilfe“-Projekt

Mit diesem Bild hat Manfred Fesl den zweiten Preis in der Kategorie "NGO-Foto" des PR-Bild-Award 2011 gewonnen. Foto: Kindernothilfe/Manfred Fesl
Mit diesem Bild hat Manfred Fesl den zweiten Preis in der Kategorie "NGO-Foto" des PR-Bild-Award 2011 gewonnen. Foto: Kindernothilfe/Manfred Fesl

Manfred Fesl dokumentierte Überlebenskampf von Kindern in den Müllbergen bei Manila

Wien (epdÖ) – Das Foto aus einem Hilfsprojekt der Kindernothilfe Österreich ist beim PR-Bild-Award 2011 mit dem zweiten Preis in der Kategorie „NGO-Foto“ ausgezeichnet worden. Aufgenommen hat das Bild Manfred Fesl (Mattighofen), ehrenamtlicher Mitarbeiter der Kindernothilfe Österreich, in den Müllbergen von Patayas nahe der philippinischen Hauptstadt Manila. An die 3000 Menschen kämpfen dort täglich ums Überleben. Mitten im Gestank und im Qualm des verbrennenden Mülls schuften hier auch hunderte Kinder. Für einen Hungerlohn von bestenfalls 50 Cent pro Arbeitstag wühlen sie mit bloßen Händen im Abfall nach Wertstoffen, die sie verkaufen können. Der Fotograf Manfred Fesl hat diesen Überlebenskampf in eindrucksvollen Bildern dokumentiert.

Hilfe für Kinder und Familien

„Ich gratuliere Manfred Fesl sehr herzlich zu seiner Fotodokumentation und freue mich mit ihm über die damit verbundene Medienpräsenz, durch die das Schicksal der Kinder vielen Menschen bekannt wird und diese für die Nöte der Kinder sensibilisiert“, so Luzia Wibiral, Geschäftsführerin der Kindernothilfe Österreich. „Das ist ein wichtiger Schritt, um diesen Kindern die Grundlage für eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.“

Bei einem Projektbesuch konnte sich Manfred Fesl von den Bemühungen der Kindernothilfe für die Kinder von Patayas überzeugen. Die Kindernothilfe Österreich organisiert gemeinsam mit ihrer lokalen Partnerorganisation Vinzentiner-Orden Hilfsmaßnahmen für die Kinder und ihre Familien. Da die Kinder selten oder nie zur Schule gehen können, haben die Vinzentiner ein Lernzentrum gegründet, wo die Kinder unterrichtet werden. Sie bekommen auch einfache handwerkliche Fähigkeiten und Grundkenntnisse am Computer vermittelt. Insgesamt werden im Hilfsprojekt an die 300 Kinder gefördert.

Viele der oft unterernährten Mädchen und Buben erhalten täglich eine warme Mahlzeit. Auch die Wunden der kleinen Müllsammler werden durch Mitarbeiter versorgt. Die Kindernothilfe Österreich plant jetzt den Aufbau eines Kinderzentrums, das mit einer Küche, Sanitäranlagen und einem gemeinsamen Aufenthaltsraum zum Spielen und Lernen ausgestattet sein wird.

Die Kindernothilfe Österreich bittet um Spenden für das Projekt „Kinderzentrum müllsammelnde Kinder“: PSK Kto. Nr. 92144077, BLZ 60.000

ISSN 2222-2464