Philippinen: Schwere Zerstörungen durch Taifun Mangkhut

Bis zu 100 Prozent der Ernte in der Region Ilocos Norte hat der Taifun Mangkhut zerstört. Foto: CDRC
Bis zu 100 Prozent der Ernte in der Region Ilocos Norte hat der Taifun Mangkhut zerstört. Foto: CDRC

Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt vor Ort

Manila/Wien (epdÖ) – Nachdem der Taifun Mangkhut am Samstag, 15.September, im Norden der Philippinen auf Land getroffen ist, hat die Diakonie Katastrophenhilfe mit ihrem lokalen Partner CDRC begonnen, Nothilfe für die betroffene Bevölkerung zu leisten. Der Taifun hat vielerorts zu starken Regenfällen und Erdrutschen geführt. Aktuell müssen weiterhin Verletzte geborgen werden. Das genaue Ausmaß dieser Katastrophe wird gerade analysiert. „Die Menschen auf den Philippinen brauchen jetzt jede Hilfe, die sie bekommen können. Nach einer Naturkatastrophe solchen Ausmaßes zählt jede Stunde. Daher rufen wir dringend zu Spenden für die Opfer des Taifuns auf“, sagt Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich.

Maria Katharina Moser hat einen Teil ihres Studiums auf den Philippinen absolviert und nennt die Inseln ihre „zweite Heimat“. Als 2013 der Supertaifun Haiyan die zentral liegenden Inseln der Philippinen verwüstet hat, war sie als Journalistin dort. „Ich war damals beeindruckt, wie gut mithilfe unserer Partnerorganisationen die Katastrophenvorsorge in den Dörfern funktioniert. Hätte auch diesmal das Frühwarnsystem und die Evakuierungen nicht frühzeitig gegriffen, wären mit Sicherheit viel mehr Todesopfer zu beklagen“, betont die Diakonie-Direktorin.

Allein in der Region Ilocos Norte sind zwischen 80 und 100 Prozent der Ernten zerstört worden. Reisfelder, Bananenbäume und Getreide sind dem Sturm zum Opfer gefallen. „Aktuell sind die Teams unterwegs, doch die anhaltenden Regenfälle erschweren den Zugang zu den betroffenen Regionen. Sobald sie überall Zugang haben, werden sie Hilfsgüter verteilen. Danach, sobald die Nothilfemaßnahmen abgeschlossen sind, wird unser Partner die Menschen bis ins hinterste Dorf dabei unterstützen, ihre Lebensgrundlagen – sei es Landwirtschaft oder Fischfang –  wiederherzustellen“, so Moser.

Diakonie Katastrophenhilfe - Spendenkennwort "Hilfe für Philippinen" 

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ISSN 2222-2464