PfarrerInnentagung beschäftigt sich mit Berufsbild

Rund 140 Pfarrerinnen und Pfarrer der evangelisch-lutherischen, der evangelisch-reformierten und der evangelisch-methodistischen Kirche kommen vom 31. August bis zum 3. September nach Bregenz, um sich gemeinsam bei der gesamtösterreichischen PfarrerInnentagung über die Zukunft des Berufs PfarrerIn sowie über das veränderte Berufsbild auszutauschen. (Foto: Wikipedia/Joergsam)
Rund 140 Pfarrerinnen und Pfarrer der evangelisch-lutherischen, der evangelisch-reformierten und der evangelisch-methodistischen Kirche kommen vom 31. August bis zum 3. September nach Bregenz, um sich gemeinsam bei der gesamtösterreichischen PfarrerInnentagung über die Zukunft des Berufs PfarrerIn sowie über das veränderte Berufsbild auszutauschen. (Foto: Wikipedia/Joergsam)

Workshops, Referate, Diskussionen über PfarrerInnenbild in Bregenz

Bregenz, 19. August 2015 (epdÖ). Mit dem Pfarrerinnen- und Pfarrerbild beschäftigt sich die diesjährige gesamtösterreichische PfarrerInnentagung der Evangelischen Kirchen in Österreich. Das Berufsbild des Pfarrers beziehungsweise der Pfarrerin, die Anforderungen, die der Beruf mit sich bringt sowie die Erwartungen an die geistlichen AmtsträgerInnen sind im Wandel begriffen. Mit den Konsequenzen, den Chancen und den Herausforderungen dieses Transformationsprozesses beschäftigt sich die Tagung der lutherischen, reformierten und methodistischen PfarrerInnen vom 31. August bis zum 3. September im Bregenzer Hotel Mercure (6900 Bregenz, Platz der Wiener Symphoniker 2). Erwartet werden rund 140 geistliche AmtsträgerInnen.

Mit einem Grundsatzreferat über das PfarrerInnenbild beginnt Frank Seifert, Kirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, am Dienstag, 1. September. Er wird die ganze Tagung begleiten, Themen aufgreifen und reflektieren. Anschließend steht der Workshop „Playing Arts“ am Programm. In dem prozesshaften Arbeiten von „Playing Arts“ werden Spiel und Gestaltung als Lernquellen für den Bildungsprozess erschlossen. Robby Höschele (Referent für experimentelle und kulturelle Bildung im Jugendwerk der Evangelischen Landeskirche Württemberg) und Petra Dais (Jugendpfarrerin in Stuttgart) helfen dabei, der eigenen Kreativität auf die Spur zu kommen und die Teilnehmenden in eine schöpferische Bewegung zu versetzen. Am Mittwoch, 2. September, wird Bischof Michael Bünker das Papier des Kirchenpresbyteriums A.B. zum PfarrerInnenbild präsentieren, Kirchenrat Seifert wird anschließend Bezug darauf nehmen. Darüber hinaus gibt es Workshops sowie regelmäßig die Möglichkeit zur Nachbesprechung und zur Diskussion. Ebenso gesorgt ist für ein spannendes Rahmenprogramm, etwa dem Besuch des Jan Hus-Hauses in Konstanz sowie ein Rundgang durch die Altstadt von Konstanz. Mit einem Gottesdienst in der Kirche am Ölrain, gestaltet von Pfarrer Ralf Stoffers und Oberkirchenrätin Hannelore Reiner, endet am 3. September die PfarrerInnentagung.

Im Rahmen der gesamtösterreichischen PfarrerInnentagung hält auch der Verein Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich (VEPPÖ) seine alljährliche Vollversammlung ab. Sie beginnt am 1. September um 19 Uhr.

ISSN 2222-2464