Peru: Diakonie Katastrophenhilfe stellt 60.000 Euro für Erdbebenopfer bereit

Menschen brauchen ein Dach über dem Kopf

Wien (epd Ö) – Nach dem schweren Erdbeben an der Küste von Peru haben die Diakonie Katastrophenhilfe der Evangelischen Kirchen in Deutschland und Österreich zunächst 60.000 Euro zur Unterstützung der Opfer bereitgestellt.

 

„Im Moment stehen die Soforthilfe und die medizinische Versorgung der Verletzten im Vordergrund“, erklärte der Leiter des Regionalbüros Lateinamerika, Michael Jordan. „Aber es sind auch sehr viele Häuser beschädigt oder zerstört worden. Wir müssen uns also auch darum kümmern, dass die Menschen schnell wieder ein Dach über dem Kopf haben.“ Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Opfer des Erdbebens auf.

 

Bei dem schwersten Erdbeben in Peru seit 50 Jahren am 15. August (Ortszeit 18.41 Uhr) kamen nach bisherigen Angaben mehrere hundert Menschen ums Leben. Das Epizentrum des Bebens mit einer Stärke von 7,9 auf der Richterskala lag in etwa 41 Kilometern Tiefe im Pazifischen Ozean, rund 145 Kilometer südlich der peruanischen Hauptstadt Lima.

 

Besonders betroffen ist die Region um die Städte Ica, Chincha und Canete. In Ica sind die Krankenhäuser überfüllt. In der gleichnamigen Provinz wurde der Notstand ausgerufen. Zurzeit läuft die Bergung der Opfer und die Versorgung der Überlebenden auf Hochtouren. Das genaue Ausmaß der Schäden steht jedoch noch nicht fest. Michael Jordan ist unterwegs in das Katastrophengebiet, um sich ein Bild von den Schäden zu machen und die geplanten Hilfsmaßnahmen der Diakonie Katastrophenhilfe zu koordinieren.

 

Für ihre Hilfe in Peru bittet die Diakonie Katastrophenhilfe dringend um Spenden unter dem Kennwort: „Peru Erdbeben“ (Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe: PSK 23.13.300; BLZ 60.000).

ISSN 2222-2464