Pakistan: Sechs Monate nach der Flut Zeichen der Hoffnung

Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für den Wiederaufbau

Wien/Islamabad (epd Ö) – „Sechs Monate nach Beginn der schweren Flutkatastrophe in Pakistan ist ein Großteil der akuten Nothilfemaßnahmen abgeschlossen“, berichtet die Diakonie Katastrophenhilfe. Seit einigen Wochen liegt nun der Schwerpunkt beim Wiederaufbau von Wohnhäusern und Schulen vor allem im Nordwesten des Landes.
Die von der Flut betroffenen Menschen in den Dörfern haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren. „Die Häuser, die wir errichten, bieten Schutz vor Hochwasser durch einen speziellen Sockel und sind erdbebensicher gebaut“, erklärt Dagmar Lassmann, Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe. Insgesamt ist die Errichtung von rund 1000 Häusern geplant.
Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt die Flutopfer auch dabei, wieder Felder bewirtschaften und Viehzucht betreiben zu können. Hunderte Familien erhalten Saatgut, Kleintiere wie Hühner und Ziegen sowie landwirtschaftliche Geräte. Lassmann: „Damit stellen wir sicher, dass sich die Familien wieder selbst versorgen und die Überschüsse auf dem Markt verkaufen können.“
Einen weiteren Schwerpunkt will die Diakonie Katastrophenhilfe in den kommenden Jahren mit der Vorsorge setzen. In speziellen Workshops werden die Teams der Partnerorganisationen dafür ausgebildet. Die Projekte erstrecken sich von Frühwarnsystemen in Gemeinden und systematischen Notfallplänen bis hin zur Mangrovenaufforstung in den Küstenregionen.
Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet weiterhin um Spenden für den Wiederaufbau in Pakistan: Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe, PSK 23.13.300 (BLZ 60.000), Kennwort: Pakistan; Online Spende: http://www.diakonie.at/katastrophenhilfe

ISSN 2222-2464