Osteraktion von „Brot für Hungernde“

Die Osteraktion von "Brot für Hungernde" will Frauen stärken
Die Osteraktion von "Brot für Hungernde" will Frauen stärken

Aktion unterstützt zwei Frauenprojekte in Kambodscha und Kolumbien gegen weltweite Benachteiligung von Frauen

Wien (epd Ö) – Die Osteraktion 2011 der Aktion „Brot für Hungernde“ will dazu beitragen, die Diskriminierungen von Frauen weltweit zu beenden und Frauen zu stärken. Die Aktion unterstützt zwei Frauenprojekte in den Ländern des Südens, eine Nähwerkstatt in Kambodscha sowie eine „Schule“ für erwerbstätige Mütter in Kolumbien.

Wie die Aktion „Brot für Hungernde“ in ihrem Spendenaufruf mitteilt, erhalten in der Nähwerkstätte von AFESIP Fair Fashion (AFF) in Kambodscha junge Frauen eine durchgehende Schneidereiausbildung. Zusätzlich werden Trainings zur Stärkung des Selbstbewusstseins und verschiedener „soft skills“ ermöglicht. Die Frauen, vormalige Opfer von Zwangsprostitution, sind bei AFF zu fairen Bedingungen angestellt und haben ein Anrecht auf Mutterschutz und Sozialversicherung.

Das Projekt in Kolumbien, so „Brot für Hungernde“, ist eine „Schule“ für erwerbstätige Mütter. Viele Frauen, die Alleinerzieherinnen sind und unter prekären Bedingungen auf Blumenfarmen oder in Fabriken arbeiten, stehen Ausbeutung ebenso hilflos gegenüber wie die Kindergärtnerinnen in den öffentlichen Kindergärten. In gemeinsamen Workshops erarbeiten Mütter und Kindergärtnerinnen, was ihre Rechte sind und wie sie diese einfordern können.

Spendenkonto PSK 1219.003, BLZ 60.000

ISSN 2222-2464