Osteraktion „Brot für Hungernde“: Projekte in Bolivien und Österreich

Wien (epd Ö) – Zwei Projekten, die das in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verbriefte Recht auf Bildung auf unterschiedliche Weise um-setzen, kommt die diesjährige Osteraktion von „Brot für Hungernde“ zugute. Wie Eva Dürr von „Brot für Hungernde“ in einer Aussendung mitteilt, erhalten in der Schule und Werkstatt für Integration (ETI) in Bolivien alleinerziehende Frauen eine Berufsausbildung und, falls nötig, Alphabetisierung. Im projekteigenen Kindergarten werden mehr als 100 Kinder betreut. Viele der Frauen haben tragische Geschichten hinter sich. Sie bekommen in jungen Jahren Kinder, verfügen über keinerlei Ausbildung oder Einkommensmöglichkeit und leben in einem Land ohne entsprechendes Sozialsystem. Weiters werden im ETI Menschen mit Behinderung physiotherapeutisch betreut und soweit möglich beruflich ausgebildet.

Auch in Österreich, so Dürr, ist Ausbildung keine Selbstverständlichkeit für alle Menschen. Studierende aus den Ländern des Südens müssen sich dieses Recht hart erkämpfen. Neben Vorurteilen und einer fremden Sprache sind sie mit enormen finanziellen Belastungen konfrontiert. Für solche Fälle gewährt die Evangelische Hochschulgemeinde Wien unter Prüfung des Studienfortgangs Einzelhilfen. „Brot für Hungernde“ unterstützt dies mit einem kleinen Beitrag zum Sozialfonds.

Spendenkonto PSK 1219.003, BLZ 60.000

ISSN 2222-2464