Oberösterreich: 32 neue NotfallseelsorgerInnen

Linz (epd Ö) – 32 neue NotfallseelsorgerInnen wurden bei einer ökumenischen Feier in Linz in ihren ehrenamtlichen Dienst entsendet. Die Feier in der Linzer Martin-Luther-Kirche wurde gemeinsam vom oberösterreichischen evangelischen Superintendenten Gerold Lehner und dem Leiter des Linzer Pastoralamts, Prälat Wilhelm Vieböck, geleitet. Beide betonten die große Bedeutung der Notfallseelsorge und der guten Zusammenarbeit zwischen den Kirchen nicht nur in diesem Bereich.

Mit den 32 neuen AbsolventInnen gibt es in Oberösterreich jetzt bereits rund 100 NotfallseelsorgerInnen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen Menschen in akuten seelischen Notsituationen, etwa bei plötzlichen Todesfällen im Straßenverkehr, aber auch bei Naturkatastrophen wie Hochwasser.

Mittlerweile haben in Oberösterreich sieben Lehrgänge für NotfallseelsorgerInnen stattgefunden. Inhalte der gemeinsam von katholischer und evangelischer Kirche getragenen Ausbildung sind Informationen zu den Einsatzorganisationen, Gesprächsführung in Krisensituationen, Psychohygiene, spezielle Kenntnisse für den Einsatz bei Großschadensereignissen, spirituelle und rituelle Kompetenz.

Seit 2005 werden auch die Feuerwehrkuraten mit der Zusatzausbildung als Notfallseelsorger ausgebildet, um für die Freiwillige Feuerwehr für Einsatznachbesprechungen zur Verfügung zu stehen.

ISSN 2222-2464