Nothilfe für Taifunopfer auf den Philippinen angelaufen

Der schwere Taifun Hagupit, lokal Ruby genannt, hat auf den Philippinen eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Erneut sind Tausende Menschen schwer betroffen. Viele davon haben bereits im vergangenen Jahr durch den Jahrhundertsturm Haiyan alles verloren. (Foto: wikipedia/Entbert)
Der schwere Taifun Hagupit, lokal Ruby genannt, hat auf den Philippinen eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Erneut sind Tausende Menschen schwer betroffen. Viele davon haben bereits im vergangenen Jahr durch den Jahrhundertsturm Haiyan alles verloren. (Foto: wikipedia/Entbert)

Bereits aufgebaute Hütten neuerlich zerstört, Tausende Menschen schwer betroffen

Wien/Manila (epdÖ) – Der schwere Taifun Hagupit, lokal Ruby genannt, hat auf den Philippinen eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Erneut sind Tausende Menschen schwer betroffen. Viele davon haben bereits im vergangenen Jahr durch den Jahrhundertsturm Haiyan alles verloren. Familienangehörige sind gestorben, ihre Hütten wurden weggefegt, ihre Lebensgrundlage ist zerstört. Besonders stark sind die Verwüstungen in der bereits im vergangenen November stark betroffenen Region Samar.

Zahlreiche Hilfsorganisationen haben mit der Hilfe zum Wiederaufbau begonnen. „Die Kindernothilfe ist mit lokalen Partnern vor Ort, um die betroffenen Familien rasch zu unterstützen. Besonders für die Kinder ist diese neuerliche, in so kurzer Zeit wiederkehrende Katastrophe stark traumatisierend“, heißt es in einer aktuellen Aussendung der Kindernothilfe Österreich. „Die Evakuierungen haben diesmal sehr gut funktioniert, die Menschen waren bestmöglich vorbereitet. Aber es ist besonders tragisch, dass innerhalb von nur einem Jahr dieselben Familien wieder betroffen sind“, erklärt Kindernothilfe-Österreich-Geschäftsleiter Gottfried Mernyi. Seit einem Jahr wurden Hunderte Häuser, Kindergärten und Schulen repariert und mit Hilfe von Spendengeldern wieder aufgebaut. „Die Menschen haben gemeinsam ihr Leben wieder aufgebaut. Und nun müssen viele wieder von vorne beginnen.“

Um vor allem die traumatisierten Kinder rasch zu betreuen und den Menschen dabei zu helfen, ihre Hütten wieder aufzubauen, ruft die Kindernothilfe Österreich dringend zum Spenden auf.

Um Spenden ersucht auch die Diakonie-Katastrophenhilfe, deren Partner vor Ort diesmal selbst betroffen sind. Bürogebäude haben Dächer verloren und Wohnhäuser der MitarbeiterInnen stehen zum Teil unter Wasser. „Unsere Mitarbeiter sind unterwegs in die Dörfer, wo der Taifun das erste Mal auf Land getroffen ist, um ein klareres Bild von der Lage zu bekommen und um dort zu helfen, wo es am notwendigsten ist”, erklärt Jasmin Jerusalem, Leiterin der Diakonie Partnerorganisation in Tacloban City. Die Situation in entlegenen Regionen ist noch unklar.

Spenden Kinderhothilfe Österreich:
Kennwort: „Taifun Philippinen“
Empfänger: Kindernothilfe Österreich
IBAN AT14 2011 1310 0280 3031
Online spenden: www.kindernothilfe.at/taifun

Spenden Diakonie Katastrophenhilfe:
Spendenkennwort: „Taifun Philippinen“
Empfänger: Diakonie Katastrophenhilfe
IBAN: AT85 2011287 1196 6333
Online spenden: www.diakonie-katastrophenhilfe.at/spenden

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ISSN 2222-2464