Neue Internetseite zu Reformationsstädten Europas

Villach ist eine der derzeit 17 Reformationsstädte Europas. (Foto: Wikipedia/Johann Jaritz)
Villach ist eine der derzeit 17 Reformationsstädte Europas. (Foto: Wikipedia/Johann Jaritz)

Bereits jetzt steht Villach als Reformationsstadt fest

Wien (epdÖ)- Das Projekt „Reformationsstädte Europas“ der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) geht mit einem eigenen Webauftritt online. Unter www.reformation-cities.eu stehen ab sofort substanzielle und aktuelle Informationen zu den 17 Städten aus sieben europäischen Ländern zur Verfügung, die inzwischen mit dem Titel „Reformationsstadt Europas“ ausgezeichnet wurden.

Eine interaktive Landkarte der Reformationsstädte erlaubt den direkten Zugang zu den einzelnen Städten. „Eine Kurzinformation, was die jeweilige Stadt zur Reformationsstadt macht, soll das Interesse wecken“, erklärt der Generalsekretär der GEKE, Bischof Michael Bünker. „Gezielt abrufbar sein werden außerdem konkrete Angebote im Hinblick auf das 500-jährige Jubiläum der Reformation“. Die Seite ist dreisprachig – auf Deutsch, Englisch und Französisch – aufgebaut und bietet über eine Kalenderfunktion die geplanten Aktivitäten der Städte nach den Kategorien Tourismus, Kunst/Kultur, Wissenschaft, Gottesdienste, Feste und Kin-der/Jugend/Sport an. Informationen zum Gesamtprojekt „Reformationsstädte Europas“ und Frequently Asked Questions (FAQ), derzeit mit dem Schwerpunkt „Bewerbungs-/Vergabeverfahren“, runden das Angebot ab.

Bereits jetzt steht Villach in Kärnten als eine Reformationsstadt fest. Die Stadt mit ihrer Lage im Grenzgebiet von Österreich, Slowenien und Italien war ein Zentrum der frühreformatorischen Bewegung. Sie hatte eine Schlüsselstellung für die Ausstrahlung der Reformation in die angrenzenden Kulturräume. Derzeit werde auch mit anderen Städten in Österreich über den Status Reformationsstadt verhandelt, heißt es seitens der GEKE.

„Mehr als 30 weitere Städte haben ihr Interesse an einer Teilnahme bekundet“, führt Bünker aus. Die für das Reformationsjubiläum angedachten Aktivitäten der Städte ließen eine große Bandbreite erwarten. Ab dem zweiten Halbjahr 2015 sei mit einer Fülle von Veranstaltungsankündigungen zu rechnen, so Bünker: „Die Planungen in den Städten laufen auf Hochtouren. Das Konzept, die Kirchen zur Zusammenarbeit mit den Kommunen zu ermuntern, hat sich bewährt.

„Teilnahmebewerbungen von Städten sind weiterhin möglich, die Zusammenarbeit mit dem Partnerprojekt „Europäischer Stationenweg“ der Evangelischen Kirche in Deutschland ver-laufe planmäßig, so die GEKE.

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ISSN 2222-2464