Musikalisch-ökumenische Begegnung in Piber

Das BachWerkVokal unter Leitung von Diözesankantor Gordon Safari war zu Gast bei der Musica Sacra Piber. Foto: BachWerkVokal
Das BachWerkVokal unter Leitung von Diözesankantor Gordon Safari war zu Gast bei der Musica Sacra Piber. Foto: BachWerkVokal

BachWerkVokal Salzburg zu Gast bei „Musica sacra Piber“

Piber (epdÖ) – Zu einer musikalischen ökumenischen Begegnung kam es am Sonntag, dem 10. September, in der Weststeiermark. Das BachWerkVokal Salzburg unter der Leitung des Salzburger Diözesankantors Gordon Safari war zu Gast bei der Konzertreihe „Musica sacra Piber“. Die Motetten „Lobet den Herrn, alle Heiden“ und „Jesu, meine Freude“ von Johann Sebastian Bach wurden ergänzt durch die Suite für Violoncello solo Nr. 1 in G-Dur (Solistin Hannah Vinzens) und Orgelwerke des Leipziger Barockkomponisten, gespielt von Gordon Safari.

Begeistert zeigte sich der katholische Pfarrer von Piber und Veranstalter, Johann Fuchs: „Meinen großen Dank für die unüberbietbare klangliche Vergegenwärtigung des Evangeliums: Jesu, meine Freude! Ohne viele Worte habe ich Ökumene live gespürt.“ Eine Bewegung in der Ökumene könne nur „von unten“ beginnen, sagte Fuchs. Wenn sich Menschen berühren ließen durch Worte der Bibel, erfassbar und sinnlich erlebbar in einer musikalisch lebendigen Interpretation, gebe es keine konfessionellen Unterschiede mehr.

Piber ist seit langem nicht nur bekannt wegen seines Lipizzanergestüts, sondern auch für die Konzertreihe Musica sacra Piber, die der römisch-katholische Pfarrer Johann Fuchs seit bereits 15 Jahren organisiert. Der thematische Schwerpunkt 2017 liegt auf dem Reformationsjubiläum. Im Reformationsjahr werden ausschließlich Werke aus der evangelischen Musiktradition dargeboten.

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ISSN 2222-2464