Mit dem Rad zum Gottesdienst

Am 17. September sind in Niederösterreich Gottesdienstbesucherinnen und -besucher eingeladen, das Auto stehen zu lassen und mit dem Rad zur Kirche zu fahren. Am 24. September folgt die Steiermark. Foto: pixabay/Antranias
Am 17. September sind in Niederösterreich Gottesdienstbesucherinnen und -besucher eingeladen, das Auto stehen zu lassen und mit dem Rad zur Kirche zu fahren. Am 24. September folgt die Steiermark. Foto: pixabay/Antranias

Aktion zur „Schöpfungszeit“ in Niederösterreich und der Steiermark

St. Pölten/Graz (epdÖ) – Am 17. September sind alle niederösterreichischen GottesdienstbesucherInnen aufgerufen, das Auto stehen zu lassen und mit dem Rad in die Kirche zu fahren. Bereits zum fünften Mal will die Aktion „Wir RADLn in die Kirche“ so auf die Verantwortung jedes Gläubigen für die Schöpfung hinweisen.

„Als Christinnen und Christen ist es uns ein Anliegen, Leben zu erhalten, zu schützen und zu fördern, dass unsere Welt auch für nachfolgende Generationen eine gute Lebensgrundlage bleibt“, erklärt der niederösterreichische Superintendent Lars Müller-Marienburg das Anliegen der Aktion. Gemeinsam mit dem Umweltbüro der katholischen Diözese Wien und der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten unterstützt die Evangelische Kirche Niederösterreich daher die vom Land Niederösterreich und der Initiative „RADLand Niederösterreich“ initiierte Aktion. Mehr als 100 Pfarrgemeinden beteiligen sich den Veranstaltern zufolge bereits an dem autofreien Sonntag.

Eine Woche darauf findet am 24. September die Radaktion auch in der Steiermark statt. Hier ist die katholische Diözesansportgemeinschaft Veranstalterin.

Die Aktion fällt in die ökumenische „Schöpfungszeit“ vom 1. September bis 4. Oktober. Innerhalb dieses Zeitraums wollen Kirchen in Europa ganz besonders auf die Notwendigkeit aufmerksam machen, sich für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.

ISSN 2222-2464