Militäroberkurat Susanne Baus verstorben

Militäroberkurat Susanne Baus (1965-2013); (Foto: MilPfarreNÖ3)
Militäroberkurat Susanne Baus (1965-2013); (Foto: MilPfarreNÖ3)

„Als Kameradin und Seelsorgerin bei den Soldaten in hohem Ansehen gestanden“

Wien (epdÖ) – Militäroberkurat Susanne Baus ist am 16. Juli im 49. Lebensjahr verstorben. „In großer Traurigkeit und Betroffenheit gibt die Evangelische Militärsuperintendentur den Tod von Militärkurat Susanne Baus bekannt“, heißt es dazu seitens der Militärsuperintendentur. „Durch ihre Arbeit im In- und Ausland stand sie bei den Soldaten des österreichischen Bundesheeres als Kameradin und Seelsorgerin in hohem Ansehen“, sagte Militärsuperintendent Oskar Sakrausky gegenüber epdÖ. Auch die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche „bedauert den plötzlichen Tod“ von Susanne Baus. „Pfarrerin Baus hat sich in den knapp sechs Jahren ihres Dienstes in der Pfarrgemeinde Voitsberg in aufopfernder Weise engagiert und sich ab Ende 2003 auch im seelsorgerlichen Dienst beim Österreichischen Bundesheer besonders eingesetzt“, so Oberkirchenrat Karl Schiefermair.

Angetreten hatte Susanne Baus ihren Dienst beim Militärkommando Burgenland  mit 1. Oktober 2003, damit war sie die erste Militärpfarrerin in Österreich. Zu ihren Aufgaben gehörte auch die seelsorgerliche Betreuung der Assistenzsoldaten.

Susanne Baus wurde am 1. Juni 1965 in Kiel (Deutschland) geboren und studierte Theologie an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und an der Kirchlichen Hochschule in Bethel/Bielefeld. Weitere längere Studienaufenthalte führten sie 1993 nach Paris, wo sie anschließend von 1994 bis 1995 die Stelle einer Vikarin an der deutschen evangelisch-lutherischen Kirche in Paris innehatte. Nach mehrjähriger kirchlicher Tätigkeit in Deutschland und Österreich wurde sie 1999 Pfarrerin in Voitsberg in der Steiermark, wo sie insgesamt sechs Jahre lang als Seelsorgerin gearbeitet hat. Am 1. Oktober 2003 hat Susanne Baus ihren Dienst als Militärpfarrerin angetreten.

Die Verabschiedung von Susanne Baus findet am 22. Juli um 10 Uhr am Stadtfriedhof in Eisenstadt durch Militärsuperintendent Oskar Sakrausky statt.

ISSN 2222-2464