Langer Tag der Flucht am 27. September

Möglichst viele Blickwinkel auf das Thema Flucht wollen die Veranstalter eröffnen. Foto: Langer Tag der Flucht
Möglichst viele Blickwinkel auf das Thema Flucht wollen die Veranstalter eröffnen. Foto: Langer Tag der Flucht

UNHCR-Leiter Pinter: „Wahrnehmung zum Thema Flucht gewandelt“

Wien (epdÖ) – Den bereits achten „Langen Tag der Flucht“ begehen mehr als 60 Organisationen am Freitag, 27. September. Über 120 Veranstaltungen stehen in ganz Österreich auf dem Programm. Die Schirmherrschaft für das Event, das „Flucht und Zusammenleben aus unterschiedlichen Blickwinkeln“ thematisieren will, hat das UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR übernommen. Dessen Leiter Christoph Pinter erklärte in einer Aussendung im Vorfeld: „Seit Bestehen des ‚Langen Tags der Flucht‘ hat sich die Wahrnehmung zum Thema Flucht gewandelt.“ In den ersten Jahren sei das Thema noch „weit weg“ erschienen, spätestens mit den großen Fluchtbewegungen 2015 aber in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt: „Gemeinsam mit den teilnehmenden Institutionen schaffen wir eine Plattform für Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten von Flüchtlingen und Menschen, die bereits länger in Österreich leben.“

Zu den teilnehmenden Organisationen zählen unter anderem der Diakonie Flüchtlingsdienst, die Volkshilfe, das Belvedere 21 oder der SC Wiener Viktoria. In Salzburg etwa spricht Diakonie-Asylexperte Christoph Riedl über EU-Grenzpolitik (academy Bar, Franz-Josef-Straße 4, 18 Uhr). In Wien lädt der Flüchtlingsdienst zum Macondo-Fest mit Kulinarischem aus aller Welt, arabisch-österreichischer Musik und Kinderprogramm (Zinnergasse 29, 15-20 Uhr). Alle Veranstaltungen unter www.langertagderflucht.at.

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ISSN 2222-2464