„Lange Nacht der Kirchen“ mit 330.000 BesucherInnen

Ein Höhepunkt der "Langen Nacht der Kirchen": Ein Tiergottesdienst mit Segnung für NachtschwärmerInnen in der Lutherischen Stadtkirche in Wien. (Archivbild, Foto: epdÖ/M.Uschmann)
Ein Höhepunkt der "Langen Nacht der Kirchen": Ein Tiergottesdienst mit Segnung für NachtschwärmerInnen in der Lutherischen Stadtkirche in Wien. (Archivbild, Foto: epdÖ/M.Uschmann)

Rund 3000 Veranstaltungen wurden angeboten

Wien (epdÖ) – Trotz starker Konkurrenz durch die Eröffnung der Fußball-EM hat die „Lange Nacht der Kirchen“ am Freitag, 10. Juni, österreichweit 330.000 Menschen in Gotteshäuser verschiedener Konfessionen gelockt. Dies teilten die Organisatoren in einer Aussendung mit. An der zwölften Auflage der Aktion nahmen 800 Kirchen mit 3000 Veranstaltungen teil. Im Vorjahr waren 350.000 Besucher gezählt worden.

Besonders großer Andrang herrschte in der Wiener Innenstadt, wo der Pfarrer des Stephansdoms, Toni Faber, schon am frühen Abend mehr als 10.000 Hände geschüttelt habe. Etwa 100 Personen ließen sich von der Clownin GwendolinGrübel durch die Otto-Wagner-Kirche auf der Baumgartner Höhe führen, ein Projekt der evangelischen und römisch-katholischen Krankenhausseelsorge.
Auch der Aktualitätsbezug fehlte nicht: In der Deutschordenskirche sprach Flüchtlingskoordinator Kilian Kleinschmidt vor etwa 100 Besuchern über seine Erfahrungen im weltweit zweitgrößten Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien.

In Graz präsentierte sich beispielsweise die Kirche mit einer Cabriobustour als „open mindedchurch“. Superintendent Hermann Miklas und Bischof Wilhelm Krautwaschl waren gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern in dem besonderen Gefährt unterwegs, um über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen.

ISSN 2222-2464