Koch: Neue Formen seelsorgerlicher Arbeit notwendig

Burgenländische Superintendentialversammlung tagte in Siget

Siget (epd Ö) – Angesichts der Personenveränderungen durch Zu- und Wegzüge müssen im Burgenland neue Formen seelsorgerlicher Arbeit entwickelt werden. „Besonders bemühen“ will man sich im Burgenland auch um jene, die aus den Gemeinden wegziehen, betonte SI Mag. Manfred Koch in seinem Bericht vor der Superintendentialversammlung am Donnerstag, 28. April, in Siget. Wichtig sei auch, dass jene Gemeindeglieder, die neu zugezogen sind, in einer besonderen Weise angesprochen und seelsorgerlich betreut werden. „Die Kirchenbeitragsvorschreibung soll nicht der erste Gruß der Pfarrgemeinde sein“, sagte Koch.

Während in den Bezirksvororten Neusiedl/See, Mattersburg und Oberpullendorf starke Zuzüge von evangelischen Gemeindegliedern zu verzeichnen sind, haben vor allem südburgenländische Tochtergemeinden mit Abwanderung und damit verbunden mit starker Überalterung zu kämpfen. „Gegen Abwanderung und den Rückgang der Geburten können wir nichts unternehmen“, so der Superintendent, „als Kirche können wir aber den Menschen, die weiterhin hier in unseren Gemeinden wohnen, Mut machende Zeichen geben.“

Angesichts der zahlreichen Menschen ohne religiöses Bekenntnis sei die Kirche mit ihrem missionarischen Auftrag gefordert. Koch: „Viele Menschen sind auf der Suche nach einer neuen geistlichen Heimat und könnten diese in unserer Evangelischen Kirche finden.“

ISSN 2222-2464