Klimagipfel: Ökumenische Initiative „fairshare“ ruft zur Beteiligung auf

Deutliches Zeichen setzen

Wien (epd Ö) – Anlässlich der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen hat die ökumenische Initiative „fairshare“ die Forderung an PolitikerInnen unterstrichen, CO2-Emissionen zu reduzieren und Ausgleichszahlungen an Entwicklungsländer zu leisten. „Umfairteilung ist möglich! Jede und jeder kann sich durch einen sparsameren Verbrauch und den ‚fairshare‘-Beitrag beteiligen, die Erde wieder in Balance zu bringen“, erklärt Sabine Gruber, Koordinatorin der Initiative. Mit Hilfe des ökologischen Fußabdruckes wird ein Berechnungsmodell für den „fairshare“-Beitrag angeboten. Gruber: „Wir rufen Einzelpersonen dazu auf, durch ihre ‚fairshare‘-Beteiligung ein deutliches Zeichen zu setzen.“

„fairshare“ unterstützt die Forderungen der UNO

Die UNO fordert 110 Milliarden Euro pro Jahr für Klimaschutzmaßnahmen sowie für die Katastrophenhilfe. Davon sollen 40 Milliarden Euro in Anpassungsmaßnahmen fließen. Gruber: „Insbesondere das Geld für die Anpassungsmaßnahmen ist gut investiert, jeder Euro spart vier Euro Katastrophenhilfe, die jedoch auch unerlässlich sind.“ Bei entschlossenem Handeln könne die Erwärmung auf zwei Grad Celsius stabilisiert und die Menschen durch Schutzvorkehrungen vor Tod oder erzwungener Migration bewahrt werden.

„fairshare“ unterstützt auch die Forderungen der NGOs, die sich für Reduktionsverpflichtungen von Treibhausgasen und Finanzhilfen für Anpassungsmaßnahmen starkmachen. Getragen wird die Initiative „fairshare“ von der Diakonie, der Dreikönigsaktion der katholischen Jungschar und dem Welthaus Graz-Seckau. Info: www.fairshare.at

ISSN 2222-2464