Klagenfurter Ausstellung zeigt Menschen hinter den Nummern der KZ-Häftlinge

„Namen statt Nummern“ – Internationale Wanderausstellung macht Station in der Evangelischen Johanneskirche

Klagenfurt (epd Ö) – „Namen statt Nummern“ heißt die Ausstellung in der Evangelischen Johanneskirche in Klagenfurt, die „die Menschen hinter den Nummern der Häftlinge im Konzentrationslager Dachau entdecken“ will. So soll den KZ-Häftlingen ihre Würde und Individualität zurückgegeben werden. Ziel der Ausstellung ist es auch, die Lebensgeschichten der Dachauer Häftlinge in den europäischen Kontext und Fokus zu rücken.

Aus tausenden Orten Europas und eben auch aus Klagenfurt seien Menschen in das KZ Dachau deportiert worden. Die internationale Wanderausstellung „Namen statt Nummern“ zeigt eine Auswahl von 22 Biographien aus dem Dachauer Gedächtnis-Buch-Projekt. Bei diesem Projekt werden die Biographien der ehemaligen Häftlinge fortlaufend erweitert.

Die Ausstellung „Namen statt Nummern“ läuft noch bis 26. September täglich von 10 bis 18 Uhr in der Evangelischen Johanneskirche am Lendhafen in Klagenfurt. Der Ausstellungsführer ist im Evangelischen Pfarramt, Martin-Luther-Platz 1, 9020 Klagenfurt, vormittags zu den Bürozeiten erhältlich (Tel. 0463/511 607).

ISSN 2222-2464