Kindernothilfe-Studie verlangt höhere Priorität für Kinderrechte

93 Prozent der befragten Organisationen würden sich größeres Gewicht für Kinderrechte wünschen, 79 Prozent fordern einen höheren Stellenwert von Gewaltprävention. Foto: Kindernothilfe
93 Prozent der befragten Organisationen würden sich größeres Gewicht für Kinderrechte wünschen, 79 Prozent fordern einen höheren Stellenwert von Gewaltprävention. Foto: Kindernothilfe

Umfrage unter Partnerorganisationen in 32 Ländern

Wien (epdÖ) – Anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums des Tags der Kinderrechte – am 20. November 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet – hat die Kindernothilfe eine weltweite Umfrage unter Partnerorganisationen durchgeführt. Gefragt wurde nach den wichtigsten Themen in der täglichen Arbeit. Das Ergebnis: Kinderrechte brauchten mehr Priorität, sagen 93 Prozent der in Afrika, Lateinamerika und Asien tätigen Organisationen, beispielsweise in bilateralen Regierungsverhandlungen. Für 79 Prozent der Partner müssten Gewaltprävention und der Schutz von Kindern vor Gewalt höhere Priorität haben. Nationale und internationale Aktionsprogramme zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sollten verstärkt umgesetzt werden. Weiteres zentrales Ergebnis der Kindernothilfe-Befragung in 32 Ländern ist die Erkenntnis, dass Kinder und Jugendliche stärker in politische Entscheidungen einbezogen werden sollten, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verändern. 79 Prozent der lokalen Kindernothilfe-Partner fordern die aktive Teilhabe von Kindern und Jugendlichen.

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ISSN 2222-2464