Kindernothilfe Österreich: Deutlich höheres Spendenaufkommen

Um 56 Prozent ist das Spendenaufkommen gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Damit konnte in Armut lebenden Kindern und Familien geholfen werden.
Um 56 Prozent ist das Spendenaufkommen gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Damit konnte in Armut lebenden Kindern und Familien geholfen werden.

Erstmals über 2 Millionen Euro für Kinder in Not bereitgestellt

Wien (epd Ö) – Über deutlich höhere Spenden freut sich die Kindernothilfe Österreich. 2010 stieg das Spendenaufkommen um 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie aus dem Jahresbericht 2010 hervorgeht, konnte im fünfzehnten Jahr ihres Bestehens die Kindernothilfe Österreich damit erstmals über 2 Millionen Euro für Kinder in Not bereitstellen. Mit ihren Paten und Spendern unterstützt die Kindernothilfe in Armut lebende Kinder und Familien. Die Hilfe erfolgt überwiegend durch langfristige Projekte, die dauerhaft durch Patenschaften finanziert werden. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Kindern direkt zu helfen und gleichzeitig auch die Strukturen vor Ort zu verbessern“, betont Vorstandsvorsitzender Robert Fenz. Dazu werden die Familien von Beginn an in die Umsetzung der Hilfsmaßnahmen einbezogen und Ernährung, Bildung, medizinische Versorgung sowie Einkommenswege gemeinsam verbessert.

Stark erhöht hat sich im vergangenen Jahr auch die humanitäre Hilfe. Nach dem Erdbeben in Haiti und der Flutkatastrophe in Pakistan hat sich die Kindernothilfe vorwiegend um den Aufbau von Kinderzentren bemüht. Dort finden traumatisierte Kinder Schutz vor Menschenhandel sowie kindgerechte psychosoziale Betreuung und Förderung.

Die Kindernothilfe Österreich wurde 1996 mit dem Ziel gegründet, für möglichst viele Kinder in den ärmsten Regionen der Welt eine bessere Zukunft zu schaffen. Der aktuelle Jahresbericht samt Prüfbericht des Wirtschaftstreuhänders ist online unter www.kindernothilfe.at/jahresbericht2010 abrufbar.

ISSN 2222-2464