Kindernothilfe: Dramatische Lage der Kleinkinder in Somalia

Besonders für Kleinkinder ist die Lage in Afrika noch immer dramatisch. Foto: Kindernothilfe
Besonders für Kleinkinder ist die Lage in Afrika noch immer dramatisch. Foto: Kindernothilfe

Die Menschen in der Krisenregion sind auf Unterstützung angewiesen

Wien/Mogadischu (epdÖ) – Auf die nach wie vor katastrophale Situation der Kinder in Somalia, Kenia und Äthiopien macht die Kindernothilfe in einer aktuellen Aussendung aufmerksam. Obwohl bereits rund 95.000 Menschen, darunter auch 30.000 Erwachsene, in 18 Projekten versorgt und unterstützt wurden, sei die Lage besonders für Kleinkinder immer noch dramatisch. Viele von ihnen seien stark geschwächt und nicht altersgerecht entwickelt. Ohne wirksame Hilfe würden gesundheitsschädliche Langzeitfolgen drohen.

„Zahllose hungernde Menschen in der Krisenregion warten noch auf Hilfe“, weiß Luzia Wibiral, Geschäftsführerin der Kindernothilfe Österreich. „Wir sind dabei, mit erfahrenen lokalen Partnern weitere Projekte zu planen, die auch mittelfristig gegen den Hunger erfolgreich sind.“ Die Zukunft der Region hänge davon ab, wie rasch Lebensmittel, Gesundheitsvorsorge und Bildung für Kinder sichergestellt werden können. Derzeit konzentriert sich die Kindernothilfe auf die Versorgung der Kinder mit Trinkwasser und Aufbaunahrung sowie auf die Verteilung von Lebensmitteln und die Errichtung von Wassertanks. In der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind vier Kinderzentren errichtet worden, die Schutz, Versorgung und psychosoziale Unterstützung anbieten. Die Kindernothilfe bittet weiterhin um Spenden.

Spendenkonto Kindernothilfe Österreich: PSK 921.440.77 (BLZ 60.000), Kennwort „Dürre Afrika“, Online-Spende: www.kindernothilfe.at/online_spenden.html

ISSN 2222-2464