„Kindern etwas weitergeben, das nicht nur im Kopf bleiben soll“

„Es gibt nichts besseres als die strahlenden Augen der Kinder, wenn du ihnen eine Geschichte erzählst, die sie interessiert“, sagt Sophie Ortner. Foto: Youtube
„Es gibt nichts besseres als die strahlenden Augen der Kinder, wenn du ihnen eine Geschichte erzählst, die sie interessiert“, sagt Sophie Ortner. Foto: Youtube

KPH-Studierende erzählen, warum sie Religion unterrichten wollen

Wien/Krems (epdÖ) – In drei kurzen Videos erzählen Studierende der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems (KPH) über ihre Studienerfahrungen im Fachbereich Evangelische Religion. Damit wollen sie Interessierte zum Studium und zur Ausbildung zur Religionslehrerin oder zum Religionslehrer ermutigen.

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Die Motivationen zum Studium sind dabei sehr vielfältig. So sagt einer der Studierenden, Joseph Potyka, er studiere Religion, „weil ich die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben, aber auch die Auseinandersetzung mit anderen Glaubensrichtungen sehr spannend finde“. Anna-Lena Graf begeistert am Religionsstudium die Beschäftigung mit einem „Thema, das riesig ist“. Und Sophie Ortner schätzt die Herausforderung, das Lernen von Neuem, und den Anreiz, für selbstverständlich Gehaltenes zu hinterfragen.

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Auch warum sie Religion unterrichten wollen, beantworten die drei mit verschiedenen Zugängen: „Man darf den Kindern etwas weitergeben, das nicht nur im Kopf bleiben soll, sondern sich im Alltag auswirken kann“, sagt Graf. Ortner schätzt die vielen möglichen Formen der Vermittlung, wobei sie gesteht, es gebe „nichts besseres als die strahlenden Augen der Kinder, wenn du ihnen eine Geschichte erzählst, die sie interessiert“. Und für Potyka bietet der Religionsunterricht den Vorteil, Kinder in kleinen Gruppen zu unterrichten und so das Kind in den Mittelpunkt zu stellen.

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An der KPH schätzen alle die persönliche und familiäre Atmosphäre. Es gebe kleine Gruppen, in denen leicht Freundschaften entstünden, auch das Verhältnis zu den Lehrenden sei persönlich. „Man hat das Gefühl, dass man jeden kennt“, so Potyka.

Die Ausbildung

An der Kirchlich-Pädagogischen Hochschule Wien/Krems werden Religionslehrerinnen und -lehrer in konfessioneller Kooperation ausgebildet, erklärt Oberkirchenrat Karl Schiefermair. Er ist in der evangelischen Kirchenleitung u.a. für den Bereich Religionsunterricht zuständig. Diese Ausbildung, so Schiefermair, sei „integrierter Bestandteil“ des Lehramtsstudiums für die Primarstufe. Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für den Beruf der Volksschullehrerin bzw. -lehrers und für die Erteilung des Evangelischen Religionsunterrichts. Auch Studierende anderer pädagogischer Hochschulen können dieses Angebot der KPH wahrnehmen. „Die Evangelische Kirche als Mitträgerin dieser weltweit einzigartigen ökumenischen Kooperation hofft auf viele Interessentinnen und Interessenten für diese Ausbildung“, betont der Oberkirchenrat.

Für Interessierte gibt es am Donnerstag, 4. Juni, einen Online-Infotag mit der Möglichkeit von Live Chats. Alle Infos dazu unter: kphvie.ac.at  Direkte Auskunft gibt Frau Anna Benke (+43 56 1517-00924, naan.oraxr@xcuivr.np.ng)

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ISSN 2222-2464