Katastrophale Situation in Simbabwe

Diakonie bittet um Spenden

Wien (epd Ö) – Angesichts der katastrophalen Situation im Gesundheitswesen in Simbabwe weitet die Diakonie Katastrophenhilfe ihre Hilfe für das von einer schweren Cholera-Epidemie betroffene Land aus.

In einer Aussendung der Diakonie heißt es, dass Kliniken in Simbabwe schließen mussten, weil sie keinerlei medizinische Ausstattung mehr haben: „An vielen Orten ist die medizinische Versorgung völlig zusammengebrochen.“ Primär gehe es darum, den medizinischen Grundbedarf zu sichern, damit Gesundheitsstationen und Krankenhäuser ihre Arbeit wieder aufnehmen können. Die Helfenden vor Ort haben eindringlich zu mehr Hilfe für die von Hunger und Krankheit bedrohte Bevölkerung Simbabwes aufgerufen.

Ausbreitung der Cholera

Die Helfer weisen darauf hin, dass sich die Cholera-Epidemie schon seit Monaten abgezeichnet habe. „Die Wasserversorgung in den Städten ist so marode gewesen, dass immer mehr Rohre geborsten sind. Die Menschen haben dann in ihren Vorgärten nach Wasser gegraben, das jedoch schnell von Abwässern verseucht worden ist.“ Nachdem die Cholera zunächst die Städte erfasst habe, habe sie sich mittlerweile auch auf das Land ausgebreitet.

Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet schon seit längerer Zeit Hilfe in Simbabwe mit dem Schwerpunkt Landwirtschaft, um Ernährungssicherung zu leisten. So werden Brunnen eingerichtet zur Versorgung der Menschen mit Trinkwasser und zur Bewässerung, wodurch der nun drohenden weiteren Verschlimmerung der Ernährungs- und Gesundheitskrise entgegengewirkt wird.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden: Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe, PSK 23.13.300 (BLZ 60.000), Kennwort: Simbabwe

ISSN 2222-2464