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Kärntner Superintendentialkuratorin Duffek: „Brauchen keine Vergöttlichung von Menschen, sondern das Licht von Bethlehem“

Villach (epd Ö) „Es ist gefährlich, es ist dumm, Menschen überhöhen zu wollen, ihnen göttliche Eigenschaften zuzuschreiben. Solche Vergleiche gingen und gehen meistens schief.“ Das sagte die Kärntner Superintendentialkuratorin Dr. Helga Duffek in ihrer Andacht zur Eröffnung der 4. Session der 13. Synode A.B. am 13. November im Villacher Stadtsaal. Duffek betonte: „Was wir brauchen, ist das Licht aus Bethlehem.“

Die Superintendentialkuratorin erinnerte sich: „Unzählige so genannte Lichtgestalten haben unsere kindlichen und jugendlichen, später auch gereifteren Gehirne infiltriert, indoktriniert, verführt“, und erklärte: „Wer das wahre Licht der Welt ist, habe ich erst als Erwachsene erfahren dürfen, bei meinem Eintritt in unsere Kirche im November, im ‚Nebelmond‘ 1961. Und erst diese Lichttherapie hat mich gesund gemacht.“

In diesem Zusammenhang sowie im Blick auf eine Politikeräußerung anlässlich des Unfalltods des Kärntner Landeshauptmannes Dr. Jörg Haider merkte Duffek an: „Kann einem die Blasphemie, dass die Sonne vom Himmel gefallen ist – der Rennfahrer Gerhard Berger hat das 1994 nach dem Tod seines Kollegen Ayrton Senna gesagt -, noch etwas anhaben?“

ISSN 2222-2464