Jugendliche gestalten Kirchenraum neu

Auf dem Bild ist die Innenseite des Fensters zu sehen, das die Jugendlichen zum Thema "Sterben, Tod, Leid, Not" gestaltet haben.
Auf dem Bild ist die Innenseite des Fensters zu sehen, das die Jugendlichen zum Thema "Sterben, Tod, Leid, Not" gestaltet haben.

Kunstprojekt half bei Namenssuche für Kirche in Deutsch-Kaltenbrunn

Deutsch Kaltenbrunn (epdÖ) – Mit einem einzigartigen Kunstprojekt beging die Pfarrgemeinde Deutsch Kaltenbrunn ihr 150-jähriges Jubiläum, anlässlich dessen auch ein Name für die Kirche gesucht wurde. Höhepunkt war die Präsentation der Kunstwerke am 29. April.

Gemeinsam mit Pfarrerin Evelyn Bürbaumer und der Evangelischen Jugend Burgenland wurden in der Karwoche Bilder zum Thema „Sterben, Tod, Leid, Not“ und zum Thema „Auferstehung“ von Jugendlichen aus der Pfarrgemeinde gestaltet. Am Anfang standen ein Brainstorming und eine Bibelarbeit, danach folgte die Umsetzung mittels Gipsmasken, Leinwänden, bemalten Folien für die Fenster und vielem mehr. Eine Kerngruppe von 12 Personen war tagelang mit dem Projekt beschäftigt. Am Ende haben auch Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Volksschulklassen mitgearbeitet.

Die Eröffnung des Projekts erfolgte in zwei Schritten. Am Karfreitag wurde zuerst die „Sterbe-Tod“ Seite präsentiert. Sie befindet sich an der Schattenseite der Kirche. Beim Auferstehungsgottesdienst um 5 Uhr früh, an dem 150 Menschen aus Fürstenfeld, Rudersdorf und Deutsch Kaltenbrunn teilnahmen, wurde dann die andere Seite gezeigt. Zu Beginn war die Kirche noch finster. Dann beleuchtete das einfallende Licht das neue Altarbild von Hans Nöst, anschließend die Auferstehungsbilder der Jugendlichen. Alle Kunstwerke wurden bei der 150-Jahr-Feier noch einmal ausgiebig gewürdigt. Das Auferstehungsmotiv, das eine zentrale Rolle im Kunstprojekt spielte, dürfte auch ausschlaggebend bei der Suche nach einem Namen für die Kirche gewesen sein. Die evangelische Kirche in Deutsch Kaltenbrunn heißt ab nun Auferstehungskirche.

ISSN 2222-2464