Irak: Diakonie bittet um Spenden

Vorbereitungen für humanitäre Hilfe im Irak laufen auf Hochtouren – Regionale Koordinierungsstelle der Diakonie in Jordanien eingerichtet

Wien, 19. März 2003 (epd Ö) Die Vorbereitungen für humanitäre Hilfe im Irak laufen bereits „auf Hochtouren“, meldet die Diakonie. ACT (Action Churches Together), das Hilfsnetzwerk der Internationalen Diakonie, hat in Zusammenarbeit mit dem Kirchenrat Nah-Ost eine regionale Koordinierungsstelle in Jordanien eingerichtet. Dort werden derzeit Vorkehrungen getroffen, wie etwa die Bereitstellung von Trinkwasseranlagen, um Flüchtlinge im Kriegsfall so schnell wie möglich mit dem Notwendigsten zu versorgen. Der Aufwand für die geplanten Hilfsaktionen im Irak und den angrenzenden Ländern wird in einer ersten Phase laut Diakonie mehr als zwei Millionen US-Dollar betragen.

Um die Hilfsvorbereitungen zu ermöglichen, ruft die Diakonie Katastrophenhilfe die österreichische Bevölkerung zu Spenden auf. „Ob Bombardierungen oder Bodenkrieg, die Mehrzahl der Opfer sind im Kriegsfall unbeteiligte Zivilisten. Die Menschen im Irak leiden bereits unter den Folgen von zwei Kriegen und dem zwölfjährigen UN-Embargo. Viele von ihnen sind unterernährt und von Nahrungsmittelhilfe abhängig“, schildert Diakonie-Direktor Michael Chalupka die prekäre Lage. In weiten Teilen des Landes reiche die Versorgung mit Trinkwasser und Arzneimitteln schon jetzt nicht aus.

Für die Hilfe im Irak, in den angrenzenden Ländern und im Nahen Osten ist die Diakonie Katastrophenhilfe dringend auf Spenden angewiesen: PSK 23.13.300, BLZ 60.000, Kennwort Irak. Für Online-Spenden findet sich auf der Diakonie-Homepage diakonie.at ein Link zu meinespende.at.

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ISSN 2222-2464