Hip-Hop am Honigbach: Herbstaktion von „Brot für Hungernde“

Wien (epd Ö) – Die Herbstaktion der Aktion „Brot für Hungernde“ bittet um Unterstützung für die Bewohner und Bewohnerinnen der Favela Riacho do Mel/Brasilien (Projekt Pro Ludus). Vor dreizehn Jahren gründete die Diakonisse Gerda Nied das Projekt in der Favela am Honigbach. „Vieles hat sich dort inzwischen zum Besseren gewendet, und wir können von einer gelungenen Partnerschaft mit ‚Brot für Hungernde‘ sprechen“, betont Eva Dürr von der Hilfsaktion der Evangelischen Frauenarbeit.

Der Name Honigbach erinnert an das in der Bibel verheißene Land „wo Milch und Honig fließen“. Etwas von der Verheißung im 2. Buch Mose erfülle sich inzwischen auch für die Menschen von Riacho do Mel, berichtet Dürr. Ein ganzheitliches Bildungskonzept komme 120 Familien zugute und erfasse alle Lebensbereiche. Dürr: „Was für uns und unsere Kinder selbstverständlich ist, muss von den Leuten der Favela tagtäglich erkämpft werden: Ausbildungsmöglichkeiten, der Zugang zu einem Internetanschluss, ja sogar der Besitz eines gültigen Personaldokuments, um staatsbürgerliche Rechte wahrzunehmen oder einzufordern.“ Theater, Tanz, Musik, Fußball und Hip-Hop seien ein „gutes Gegengewicht zur harten Realität, besonders für die Jugendlichen“. Die Gruppe der Hip-Hopper hat in Eigenregie eine Musik-CD aufgenommen.

Aktion „Brot für Hungernde“ der Evangelischen Frauenarbeit in Österreich, PSK Kto.-Nr. 1219.003

ISSN 2222-2464