Hilfe für Risikoschwangerschaften in Nicaragua

Die Adventaktion von „Brot für Hungernde“

Wien (epd Ö) – Risikoschwangerschaften in Nicaragua stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Adventaktion von „Brot für Hungernde“. „Viele Mädchen, die in armen Verhältnissen leben und keine positiven Zukunftsperspektiven haben, werden in sehr jungen Jahren gewollt oder ungewollt schwanger. Erschwert wird die Situation dieser Risikoschwangeren, wenn sie auf dem Land leben, wo die medizinische Versorgung schlecht oder gar nicht vorhanden ist. Solche Mädchen sind die Zielgruppe unserer Partnerorganisation CARAS in León, im Nordwesten von Nicaragua“, heißt es in einer Aussendung der Aktion „Brot für Hungernde“.

 

CARAS arbeitet eng mit dem lokalen Gesundheitsposten und dem örtlichen Spital zusammen, berichtet Mag. Eva Dürr von „Brot für Hungerde“. Das medizinische Personal erhalte Schulungen, um den speziellen Anforderungen von Risikoschwangerschaften gerecht zu werden. Zusätzlich bildeten MedizinstudentInnen und Jugendliche der Gemeinde zusammen Teams mit der Aufgabe, die Frauen auf dem Land zu besuchen und zu betreuen.

 

Dürr weist darauf hin, dass Nicaragua im Jahr 1998 schwer vom Hurrikan Mitch getroffen wurde. Die Langzeitfolgen habe das Land immer noch nicht überwunden. Die staatlichen Leistungen im Gesundheitssektor seien seither weit unter dem Niveau der Zeit vor 1998. Die Projektidee von CARAS versuche, „durch solidarische Zusammenarbeit verschiedener Akteure die Defizite im staatlichen Gesundheitsbereich auszugleichen“.

(Spendenkonto PSK 1219.003, BLZ 60.000)

 

ISSN 2222-2464