Hilfe für Opfer von Zwangsprostitution in Kambodscha

Brot für Hungernde startet Herbstaktion

Wien (epd Ö) – Frauen, die in Kambodscha Opfer von Zwangsprostitution geworden sind, den Weg in die Selbständigkeit zu ermöglichen, ist das Ziel der Herbstaktion von Brot für Hungernde, die in der kommenden Woche anläuft. Wie die Projektreferentin der Aktion Brot für Hungernde der Evangelischen Frauenarbeit in Österreich, Mag. Eva Dürr, in einer Aussendung berichtet, werden in Phnom Penh in zwei Nähwerkstätten des örtlichen Projektpartners von Brot für Hungernde, AFESIP, „Frauen, die der Zwangsprostitution entkommen konnten, zu fairen Arbeitsbedingungen angestellt“. Die Frauen erhalten im Rahmen des Projekts Fair Fashion (AFF) nicht nur eine berufliche Ausbildung, sondern auch selbstbewusstseinsstärkende Trainings. Auch Modedesignerkurse in neuen Techniken und modernen Designs werden angeboten.

Die Produkte der Nähwerkstätten wurden auf der Import-Export-Messe von Kambodscha ausgestellt, auch auf dem ersten permanenten Nachtmarkt in Phnom Penh betrieb das Projekt mehrere Monate lang einen Stand.

Die bei der Herbstaktion von Brot für Hungernde gesammelten Spenden sollen, so Dürr, „dazu beitragen, dass AFF auf lange Sicht ein selbsttragendes Projekt wird“.

ISSN 2222-2464