Hilfe für brasilianische Kinder und indische Frauen

Adventssammlung 2004 von „Brot für Hungernde“

Wien (epd Ö) – Zwei Projekte, die von der Aktion „Brot für Hungernde“ schon seit längerem unterstützt werden, stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Adventsammlung der „Aktion für Entwicklungszusammenarbeit der Evangelischen Kirche A.u. H.B. in Österreich“, die von der Evangelischen Frauenarbeit durchgeführt wird.

In der brasilianischen Favelagemeinde Riacho do Mel („Honigbach“) in Gravata, die vor sechs Jahren in einem Armenviertel gegründet wurde, geht es, so „Brot für die Welt“, „um die Ermutigung der Bevölkerung und um die Stärkung des Organisationsprozesses“. Kinder und Jugendliche erhalten Nachmittagsbetreuung und Lernhilfe, Familien werden unterstützt, und die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und den lokalen Behörden soll ausgebaut werden.

Das südindische Netzwerk SCINDEA, in dem es um landwirtschaftliche Weiterbildung von Frauen geht, wurde bereits zwei Mal unterstützt. „Brot für die Welt“ berichtet in dem Aufruf zur Adventssammlung: „In den Dörfern, in denen bereits Trainings stattgefunden haben, haben Frauen auf Versuchsfeldern mit der Umsetzung der neu erworbenen Kenntnisse begonnen.“ So wurden Komposthaufen angelegt und Schädlingsbekämpfung eingeleitet.

Spendenkonto 1219.003 bei PSK (BLZ 60000), lautend auf „Brot für Hungernde, Evang. Frauenarbeit i.Ö., 1180 Wien

ISSN 2222-2464