„Heldenhafter“ Konfi-Event in Leoben

Gemeinsam an einem Strang zogen die Konfirmandinnen und Konfirmanden, um einen LKW in Bewegung zu bringen. Foto: Ornig
Gemeinsam an einem Strang zogen die Konfirmandinnen und Konfirmanden, um einen LKW in Bewegung zu bringen. Foto: Ornig

220 KonfirmandInnen bewältigten 15 „Challenges“

Leoben (epdÖ) – Knapp 220 Konfirmandinnen und Konfirmanden haben am „Konfi-Event“ der Evangelischen Jugend Steiermark  am Samstag, 13. Oktober, in Leoben teilgenommen. Unter dem Motto „Hero“ hatten die Jugendlichen unter anderem 15 Challenges zu bestehen, feierten gemeinsam Gottesdienst und vereinten ihre Kräfte, um gemeinsam einen LKW zu ziehen. „Es gibt kaum junge Menschen, die Superhelden nicht cool finden“, erläuterte Dominik Knes von der Evangelischen Jugend Steiermark gegenüber dem Evangelischen Pressedienst das Leitmotiv: „Viele möchten auch einer sein. Doch die Frage ist: Wie ist das möglich? Kann man im stinknormalen Alltag ganz ohne Superkräfte wie Fliegen oder Spinnennetze-Schießen ein Superheld sein?“

Die Challenges, bei denen es darum ging, das Thema des Konfi-Events „spielerisch zu vermitteln“, wie Knes sagte, stellten die KonfirmandInnen auf die Probe, wenn es darum ging, Stellen aus der Lutherbibel in „heutiges“ Deutsch zu übersetzen, die persönliche Schwachstelle der eigenen Pfarrerin oder des Pfarrers herauszufinden, oder innerhalb von fünf Minuten einer Person, die Unterstützung benötigt, zu helfen. Bei einer Gruppenaktion mussten die TeilnehmerInnen dann mit vereinten Kräften einen LKW in Bewegung bringen, nachdem Versuche von Einzelnen gescheitert waren. Knes dazu: „Die Botschaft dahinter haben wir im Gottesdienst aufgegriffen: Oft braucht es viele HeldInnen, die gemeinsam für eine Sache arbeiten, um etwas in Bewegung zu bringen – Stichwort Klimawandel.“ Einige KonfirmandInnen musste dann noch spontan ihren Heldenmut beweisen: Die angekündigte Live-Band hatte abgesagt, kurzerhand musste eine Ersatzband zusammengestellt werden. Für ein Gelingen des Tages sorgten zudem rund 75 MitarbeiterInnen und Begleitpersonen.

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ISSN 2222-2464