„Guten Mutes an die Weiterarbeit gehen“

Altkatholikin Monika Heitz: Die europäischen ökumenischen Versammlungen stärken die Frauen in der Kirche

Sibiu (epd Ö) – „Frauen lassen sich in der Kirche nicht mehr ausbooten und brauchen das auch nicht mehr zu dulden.“ Das ist nach den Worten von Monika Heitz von der Altkatholischen Kirche Österreichs eine der Folgen der ersten Europäischen Ökumenischen Versammlung, die im Jahr 1989 in Basel abgehalten wurde. So hätten die ersten Frauen-Priesterweihen in der Altkatholischen Kirche weniger starke Stürme hervorgerufen, als befürchtet worden war.

In einem Rückblick auf die vorangegangenen Europäischen Ökumenischen Versammlungen, den sie am 5. September im Eröffnungsplenum der Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung in Sibiu gab, beschrieb Heitz den von Basel ausgehenden und acht Jahre später bei der zweiten Europäischen Ökumenischen Versammlung in Graz weitergeführten „konziliaren Prozess“, zu dessen Ergebnissen unter anderen auch die Dokumente der „Charta Oecumenica“ und des „Sozialwortes des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich“ gehörten, dem dann noch ein „Ökumenisches Sozialwort der Frauen“ gefolgt sei. Im Blick auf die derzeitige Europäische Ökumenische Versammlung in Sibiu sagte Heitz: „Ich wünsche uns, dass wir alle gestärkt mit möglichst konkreten Empfehlungen heimfahren und guten Mutes, aber ohne Illusionen an die Weiterarbeit gehen.“

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ISSN 2222-2464