Gut verbunden mit Martin Luther

Mit rund 3000 Amateurfunkerinnen und -funkern trat Roland Barth am Reformationstag in Verbindung. Foto: wikimedia/schennhaadrisch
Mit rund 3000 Amateurfunkerinnen und -funkern trat Roland Barth am Reformationstag in Verbindung. Foto: wikimedia/schennhaadrisch

Sonderrufzeichen OE500ML erreichte am Reformationstag 3000 Menschen

Mattighofen (epdÖ) – Mit rund 3000 Amateurfunkerinnen und -funkern ist der Mattighofener Roland Barth am Reformationstag, dem 31. Oktober, in Verbindung getreten. 24 Stunden lang war Barth unter dem Sonderrufzeichen OE500ML mit Gleichgesinnten rund um den Globus in Kontakt. Mit der Aktion habe er auch in der weltweiten Funkergemeinde „ein wenig Feierstimmung zum Reformationsjubiläum“ verbreiten wollen, erklärte Barth.

Der Mattighofener Pfarrer Frank Schleßmann, dessen Gemeinde der Amateurfunker angehört, freute sich über die „großartige und, wie ich denke, in Österreich einzigartige Idee.“ Auch Bischof Michael Bünker zeigte sich von der Aktion begeistert.

Jede Funkstation, mit der Barth Kontakt herstellen konnte, erhält zur Erinnerung eine Postkarte mit dem Konterfei Martin Luthers. Das Sonderrufzeichen OE500ML war vorab vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technik exklusiv für den 31. Oktober genehmigt worden. Eine ähnliche Aktion hatten im Reformationsjahr 2017 auch der deutsche Bundesverband für Amateurfunk unter dem Zeichen DL500ML sowie der ungarische Amateurfunkerverband unter HG500REF durchgeführt.

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ISSN 2222-2464