„Große Beteiligung wäre klares Zeichen für Frieden“

Die Bevölkerung in Syrien leidet unter Krieg, Gewalt und Zerstörung - die christlichen Kirchen in Österreich gestalten Bittgottesdienst für Frieden. Im Bild: ein zerstörtes Haus in Homs. Foto: Bo Yaser/Wikimedia
Die Bevölkerung in Syrien leidet unter Krieg, Gewalt und Zerstörung - die christlichen Kirchen in Österreich gestalten Bittgottesdienst für Frieden. Im Bild: ein zerstörtes Haus in Homs. Foto: Bo Yaser/Wikimedia

Bittgottesdienst für Menschen in Syrien in Wien

Wien (epdÖ) – Für Frieden in Syrien, für die verfolgten Christinnen und Christen vor Ort sowie für alle Opfer des Bürgerkrieges beten die christlichen Kirchen in Österreich bei einem gemeinsamen Bittgottesdienst am 17. September um 19 Uhr in der Wiener Franziskanerkirche (1010 Wien, Weihburggasse 19). In Weiterführung des dringenden Gebetsappells Papst Franziskus‘ hat die christliche Hilfsorganisation CSI – Christian Solidarity International die Anregung des römisch-katholischen Weihbischofs Franz Scharl aufgenommen und gemeinsam mit den Kirchen in Österreich diesen Bittgottesdienst geplant. Christinnen und Christen aller Konfessionen sind eingeladen, gemeinsam für die Menschen in Syrien Fürbitte zu halten.

„Eine große Beteiligung wäre auch in die Gesellschaft hinein ein klares Zeichen für Frieden als einzig sinnvoller Weg im Nahen Osten“, heißt es in einer Aussendung von CSI. Von Seiten der Organisatoren wird gehofft, dass das Gebet aller Christinnen und Christen möglichst in die gesamte Gesellschaft hineinwirkt.

Alle geistlichen Amtsträgerinnen und Amtsträger sind eingeladen, den Bittgottesdienst in liturgischer Kleidung mitzufeiern. Der Gottesdienst wird unter anderen vom evangelisch-lutherischen Bischof Michael Bünker mitgestaltet.

ISSN 2222-2464