„Glockentage“ in Linz und St. Florian

Fachleute aus dem deutschsprachigen Raum kommen im oberösterreichischen St. Florian zusammen, um sich über Geschichte und Funktion von Kirchenglocken auszutauschen. Foto: epd/Uschmann
Fachleute aus dem deutschsprachigen Raum kommen im oberösterreichischen St. Florian zusammen, um sich über Geschichte und Funktion von Kirchenglocken auszutauschen. Foto: epd/Uschmann

Internationales Symposium in ökumenischem Rahmen

Wien (epdÖ) – Von Donnerstag, 7. bis Sonntag, 10. September finden in St. Florian (Oberösterreich) und Linz die „Glockentage 2017“ statt. Das dritte Internationale Glockensymposium versammelt Fachleute aus dem deutschsprachigen Raum, die sich über ihre Forschungen zum Thema Glocken austauschen. Die Glockentage sind eine Veranstaltung der Katholischen Kirche Oberösterreich, des Glockenreferats der Diözese Linz, der Evangelischen Kirche in Österreich und der Österreichischen Kirchenmusikkommission.

Eröffnet werden die Glockentage am Donnerstagabend durch eine ökumenische Vesper mit dem oberösterreichischen Superintendenten Gerold Lehner und dem katholischen Linzer Bischof Manfred Scheuer in der Stiftsbasilika St. Florian. Das Schlussreferat am Samstagabend hält Bischof Michael Bünker zum Thema „Die Stimme des Herrn ruft mit Macht, die Stimme Gottes schallt in Pracht – Glocken gestern, heute und morgen?“ Am Sonntag klingt das Symposium mit einer Exkursion in die ehemalige Glockengießerei St. Florian sowie Turmführungen in St. Florian und Linz aus.

In St. Florian befand sich von 1917 bis 1973 eine Glockengießerei, die von der katholischen Diözese Linz und zahlreichen katholischen Stiften betrieben wurde. Der Produktionsstätte entstammt unter anderem Österreichs größte und berühmteste Glocke, die Pummerin im Wiener Stephansdom. Das Jubiläum zum 100. Gründungstag der Glockengießerei sowie das 300-Jahr-Jubiläum der größten erhaltenen historischen Glocke Österreichs in St. Florian bilden den Anlass des Symposiums.

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ISSN 2222-2464