Generalsynode kritisiert Praxis des Asyl- und Fremdenrechts

Aufforderung an Bundesregierung, Praxis „im Sinne der humanitären Tradition“ zu verändern

St. Pölten (epd Ö) Die in St. Pölten tagende Generalsynode der Evangelischen Kirche A.u.H.B. in Österreich hat am Samstag, 13. Mai, in einer Resolution die Praxis das Asyl- und Fremdenrechts kritisiert. Die Bundesregierung wird in der von Synodenpräsident RA Dr. Peter Krömer, Bischof Mag. Herwig Sturm und Landessuperintendent Mag. Wolfram Neumann unterzeichneten Resolution aufgefordert, „die Praxis des Asyl- und Fremdenrechts im Sinne der humanitären Tradition unseres Landes zu verändern“.

Konkret fordert die Evangelische Kirche, dass Familien und Ehepaare nicht getrennt werden, die Schubhaft gemäß den Empfehlungen des Menschenrechtsbeirats reformiert wird und dass schwer kranke und traumatisierte AsylwerberInnen in Österreich zum Verfahren zugelassen werden.

ISSN 2222-2464