Gemeindevertretungswahl: In 200 Pfarrgemeinden wird gewählt

Von 2. Oktober bis 6. November sind die Gemeindemitglieder aufgerufen, ein neue Gemeindevertretung zu wählen.
Von 2. Oktober bis 6. November sind die Gemeindemitglieder aufgerufen, ein neue Gemeindevertretung zu wählen.

Herrgesell: Chance, Neues zu beginnen und Bewährtes zu stärken

Wien (epdÖ) – In rund 200 Pfarrgemeinden der Evangelischen Kirche A.B und der Evangelischen Kirche H.B. sind die Gemeindeglieder an die Wahlurnen gerufen: Ab dem 2. Oktober bis zum 6. November werden, wie alle sechs Jahre, die Gemeindevertretungen in beiden Kirchen gewählt. Einige Pfarrgemeinden der Evangelischen Kirche H.B. wählen im letzten Quartal dieses Jahres.

Die Gemeindevertretung, also das „Parlament“ einer Pfarrgemeinde, genehmigt beispielsweise den Haushaltsplan und prüft und genehmigt die Rechnungsabschlüsse. Eine wichtige Aufgabe der Gemeindevertretung, die je nach Größe der Gemeinde zwischen 20 und 45 Personen umfasst, ist die Wahl des Presbyteriums. Diese „Regierung“ der Pfarrgemeinde besteht aus acht bis 15 Personen, regelt unter anderem die laufenden Angelegenheiten der Pfarrgemeinde und tagt üblicherweise monatlich.

Landeskuratorin Gerhild Herrgesell: „Wir haben wieder einmal die Chance in unserer Kirche aufzubrechen, Neues zu beginnen oder Altes und Bewährtes zu stärken. Wir können mitbestimmen und sind gerade heuer dazu aufgerufen.“

Einen ausführlichen Bericht mit Hintergründen zur Gemeindevertretungswahl lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der evangelischen Kirchenzeitung SAAT. Auf www.evang.at/wahlen gibt es Informationen und Material zur Wahl wie Grafiken, Unterrichtsentwürfe oder das Wahlplakat zum Download.

ISSN 2222-2464