GEKE Südosteuropa-Gruppe trifft sich in Hermannstadt

Pfarrer Hans Hubmer, Pastor Martin Siegrist und Landessuperintendent Thomas Hennefeld (v.l.) auf Besuch in Rumänien. (Foto: emk.at/blog)
Pfarrer Hans Hubmer, Pastor Martin Siegrist und Landessuperintendent Thomas Hennefeld (v.l.) auf Besuch in Rumänien. (Foto: emk.at/blog)

Ökumene in Rumänien lebt von Beziehungen und Erfahrungsaustausch

Wien/Sibiu (epdÖ) – Die Südosteurpa-Gruppe der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), die sich sonst traditioneller Weise in Gallneukirchen (Oberösterreich) trifft, folgte im Jahr des Reformationsjubiläums der Einladung der größtenteils deutschsprachigen Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien. Neben der gastgebenden Kirche hatten die Mitglieder der Gruppe – aus Österreich gehören dazu der evangelisch-reformierte Landessuperintendent Thomas Hennefeld, der evangelisch-lutherische Pfarrer Hans Hubmer und der evangelisch-methodistische Pastor Martin Siegrist – auch Gelegenheit, Vertreter der mehrheitlich ungarisch- und slowakischsprachigen Evangelisch-lutherischen Kirche in Rumänien und der Evangelisch-methodistischen Kirche in Rumänien kennen zu lernen.

Die kleine methodistische Gemeinde in Sibiu (Hermannstadt) ist noch ganz jung und hat ihre Wurzeln in der Gemeinde von Cluj-Napoca (Klausenburg) nahe der ungarischen Grenze. Dank der Beziehungen der Kirchen durch die GEKE wurde es möglich, dass die evangelisch-methodistische Gemeinde in der Sakristei der Stadtpfarre feiert. Diese rumänischen Gottesdienste stellen dabei keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung zu den deutschsprachigen lutherischen Gottesdiensten dar.

Für Katharina Meckbach aus der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau war es das erste Treffen der GEKE-Regionalgruppe. Die junge Theologin arbeitet derzeit im Rahmen eines Sondervikariats in der GEKE Geschäftsstelle in Wien. Ihre Eindrücke fasst sie mit folgenden Worten zusammen: „Ökumene lebt von Beziehungen und Erfahrungsaustausch. Und dieses Treffen war für mich ein Ausdruck von gelebter Ökumene. Solche Treffen sollten auch zwischen Gemeinden vor Ort stattfinden.“

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ISSN 2222-2464